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Weitläufige Erzählung im Paralleluniversum

Dass sich die Macher anders als bei bisherigen Star-Trek-Serien dazu entschlossen haben, ganze vier Folgen in einem Paralleluniversum spielen zu lassen, hat uns begeistert. In der Vergangenheit gab es meist nur einzelne Folgen in Spiegeluniversen. Das Storytelling im Paralleluniversum gehört für uns zu den Highlights der ersten Staffel; insbesondere die Idee, die direkt in der ersten Folge der Staffel verstorbene Kapitänin Philippa Georgiou als mörderische terranische Imperatorin wieder aufleben zu lassen.

  • Imperator Georgiou aus dem Paralleluniversum (Bild: CBS)
  • Im Paralleluniversum geht es ruppiger zu. (Bild: CBS)
  • Georgiou und Sarek im Gespräch (Bild: CBS)
  • Kapitän Lorca hat schon bessere Tage gehabt. (Bild: CBS)
Im Paralleluniversum geht es ruppiger zu. (Bild: CBS)
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Auch den Humor finden wir gut: Die unsichere Kadettin Sylvia Tilly in der Rolle als mordende Kapitänin - Spitzname Killy - bringt uns zum Lachen. Der Humor kommt insgesamt aber eher zu kurz in Discovery, die Serie ist deutlich ernster als vorherige Star-Trek-Serien. Denken wir mal an Next Generation: Dort gab es zahlreiche Quatsch-Folgen, in denen beispielsweise Q Schabernack trieb oder die Crew im Holodeck witzige Erfahrungen machte.

Paralleluniversum birgt zu Beginn gutes Storytelling

Das Paralleluniversum ist ein treibender Faktor bei der Entwicklung der Charaktere in Discovery. Dazu zählen besonders der Bruch zwischen dem Liebespaar Burnham und Tyler, die Beziehung zwischen Burnham und Imperatorin Georgiou sowie natürlich die Wendung, dass Lorca eigentlich aus dem bösartigen Paralleluniversum stammt. Nach Folge zwölf waren unsere Erwartungen entsprechend hoch, wir waren geradezu euphorisch.

Leider haben es die Macher der Serie geschafft, die von ihnen geschaffene tolle Ausgangslage in den letzten drei Folgen der Staffel erzählerisch kaputtzumachen. Die Ereignisse im Paralleluniversum überschlagen sich und brechen sich dabei das Genick.

Letzte Folge bietet Stoff für eine ganze Staffel

Wie kommt die wegen Meuterei degradierte Hauptfigur Michael Burnham wieder an ihren alten Rang des Commanders? Wohin mit Ash Tyler, dem Mensch-Klingonen-Hybrid? Wie die Klingonin L'Rell loswerden, die schon zahlreiche Folgen in der Arrestzelle der Discovery sitzt? Wie den Krieg zwischen Klingonen und Föderation siegreich beenden und die Prinzipien der Föderation dabei festigen? All diese Fragen haben die Drehbuchautoren versucht, in einer einzigen Folge zu beantworten und auf 45 Minuten Stoff verheizt, der für eine weitere Staffel gereicht hätte.

Am Ende bleibt die Frage offen: Wen bitte überzeugt diese Handlung? Michael Burnham, die wir seit Staffelbeginn als den Prinzipien der Föderation besonders verhaftet kennengelernt haben, arbeitet mit der faschistoiden terranischen Imperatorin Georgiou zusammen - aus lauter liebevoller Erinnerung an deren Pendant, ihr früheres Idol Kapitänin Philippa Georgiou. Burnham rettet diese sogar, indem sie sie mit in das Föderationsuniversum nimmt. Die Handlung driftet am Ende so weit ab, dass Imperatorin Georgiou in die Freiheit entlassen wird. Sogar uns als Star-Trek-Fans, die nicht immer sklavisch am Kanon des Universums festhalten, ist das zu viel.

 Star Trek Discovery: Die verflixte 13. FolgeDie Staffel endet zu abrupt 
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gadthrawn 22. Feb 2018

Nur nutzt das was? Die Vergiftung des Pilznetzwerkes im Spiegeluniversum hat begonnen...

azeu 21. Feb 2018

wenn sie es dann wenigstens auch durchgezogen hätten...

George99 20. Feb 2018

Stargate Atlantis war der beste Spin-Off. Hat selbst meine Freundin süchtig...

TheRealOne85 20. Feb 2018

Die Geschichten mit Professor Moriarty waren nicht verkehrt. Auch die Nachempfindung des...

Bigfoo29 20. Feb 2018

Das ist ja auch okay. War ein - für das breite Publikum - neuer Brand. Der musste...


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