Star Trek - Discovery: David Cronenberg wollte nie eine Folge inszenieren

David Cronenberg ist Regisseur von Genre-Klassikern wie Videodrome, Scanners und Die Fliege, mitunter schauspielert er aber auch. In Star Trek : Discovery taucht er mehrmals als Dr. Kovich auf, der im 32. Jahrhundert mit Rat (und nicht so sehr Tat) zur Seite steht.
Vor einiger Zeit erzählte er aber auch, warum er eigentlich nie eine Folge von Star Trek: Discovery inszeniert hat. "Es ist eine andere Art des Inszenierens. Die Arbeit ist gänzlich anders als bei einem Film, weil alles etabliert ist. Man kommt zu einer Serie wie Star Trek, das Casting ist getan, das Skript ist fertig und mit der Postproduktion hat man nichts zu tun" , sagte Cronenberg StarTrek.com(öffnet im neuen Fenster) .
Auf die Frage, was er bei einem solchen Angebot tun würde, sagte er nur: "Ich würde es nicht in Betracht ziehen."
Für einen Regisseur, der seine eigenen Filme entwickelt, wäre eine solche Auftragsarbeit offenbar wenig reizvoll. Seine eigenen Werke kommen in den letzten Jahren zwar seltener, dafür kann er damit aber mehr seine eigenen Ideen verfolgen.
Nach Crimes of the Future(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 2022 ging es mit seinem neuesten Projekt sehr schnell: Der Film The Shrouds kommt dieses Jahr in die Kinos - er ist eine Mixtur aus Horror und Sci-Fi.
Neue Möglichkeiten
Über die Arbeit an Star Trek: Discovery sagte Cronenberg, dass er als Schauspieler Neuland betreten habe. Mitunter hätten Szenen nachsynchronisiert werden müssen, weil es am Set störende Geräusche gegeben habe.
Während Corona musste er nicht ins Studio: "Ich hab mich stattdessen in meinen Schrank gestellt und eine App auf meinem iPhone benutzt, um den Dialog aufzunehmen. Das ist heute möglich. Ich musste das bisher nie, aber dann war es nötig - und gut."



