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Das nenne ich mal furchterregende Klingonen.
Das nenne ich mal furchterregende Klingonen. (Bild: CBS)

Star Trek Discovery angeschaut: Star Trek - eine neue Hoffnung

Das nenne ich mal furchterregende Klingonen.
Das nenne ich mal furchterregende Klingonen. (Bild: CBS)

Klingonen sind gruseliger, Lens Flares immer noch in und die Geschichte hat Potenzial: Die ersten beiden Folgen von Star Trek Discovery sind ausgestrahlt worden. Neu-Trekkies könnte der vielversprechende Serienstart aber etwas überfordern.
Eine Rezension von Tobias Költzsch

Zwölf Jahre hat es gedauert. Zwölf Jahre, in denen ich mich mit Wiederholungen von Star Trek Voyager, Next Generation und Deep Space Nine über Wasser halten musste. Mittlerweile kann ich mehrere Rollen in den verschiedenen Serien nachspielen und ertappe mich dabei, wie Commander Riker mit schräg angewinkeltem Kopf durch Türen zu laufen.

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Seit dem 24. September 2017 ist das Darben vorüber: CBS hat in den USA die ersten beiden Folgen der neuen Serie Star Trek Discovery ausgestrahlt, die seit dem 25. September auch in Deutschland bei Netflix verfügbar ist. Voller Vorfreude habe ich mir die beiden Folgen angeschaut - und wurde nicht enttäuscht. Mit Discovery hat CBS dem Star-Trek-Franchise eine neue Serie beschert, die Altbekanntes mit Neuem zu mischen versucht. Dieses Experiment könnte höchst spannend werden.

  • Die Klingonen in Discovery sehen merklich düsterer aus als in früheren Produktionen. (Bild: CBS)
  • Sonequa Martin-Green als Michael Burnham (Bild: Screenshot/CBS)
  • Doug Jones als Lieutenant Saru (Bild: Screenshot/CBS)
  • Die Brücke des in den Pilotfolgen gezeigten Schiffes (Bild: Screenshot/CBS)
  • Düstere Klingonen (Bild: CBS)
Sonequa Martin-Green als Michael Burnham (Bild: Screenshot/CBS)

Achtung. Ich bemühe mich, im Folgenden keine genauen Details der ersten beiden Folgen von Star Trek Discovery zu verraten. Manche Leser könnten sich ab jetzt dennoch gespoilert fühlen. Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Die beiden ersten Folgen von Star Trek Discovery sind zusammen etwa anderthalb Stunden lang. Die Story ist - wie bei Pilotfolgen häufig - noch nicht besonders tief, da sie erst aufgebaut wird. Die Grundlage für eine spannende Entwicklung ist aber gelegt: Es gibt einige interessante Charaktere, wütende Klingonen, witzige Dialoge und noch mehr wütende Klingonen. Meine Befürchtung, dass Discovery ein Abklatsch vergangener Serien werden könnte, hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.

JJ lässt grüßen

Die Macher der Serie orientieren sich von der Bildsprache her merklich an den beiden neuen Star-Trek-Filmen von J. J. Abrams, was sich im letzten Trailer bereits angedeutet hatte. Entsprechend gewaltig sind die Bilder: Weltallpanoramen und Lens Flares en masse, Kameraschwenks über die erstaunlich geräumige Brücke des Raumschiffs, güldene klingonische Rüstungen - all das fügt sich in ein stimmiges Gesamtbild ein.

Mit der in der Zeitlinie zehn Jahre später angesiedelten originalen Star-Trek-Serie haben diese Bilder nichts mehr gemein. Das dürften einige Hardcore-Trekkies möglicherweise wieder bemängeln. Aber hätte Gene Roddenberry in den 1960er Jahren das Budget und die Technik späterer Produktionen zur Verfügung gehabt, hätte die Brücke der originalen Enterprise auch nicht ausgesehen wie ein Partykeller in der Pfalz.

Ein Lob verdient auch das Design der Kostüme. Besonders die klingonischen Rüstungen sehen atemberaubend aus: Anstelle von nach Schaumstoff aussehenden Rüstungen tragen die im Piloten zu sehenden Klingonen zeremonielle Panzer aus Gold mit zahlreichen Stacheln dran. Zusammen mit den weitaus knochigeren Schädeln wirkt das sehr stimmig. Auch die Sternenflottenuniformen finde ich gut: Sie setzen auf einen einheitlichen Look mit gleichen Farben, was realistischer ist als die verschiedenfarbigen Uniformen vergangener Serien.

Discovery spielt im 23. Jahrhundert, wie wir es uns vorstellen

Insgesamt ist die neue Serie von der Optik her neumodisch: Die Brücke hat Touch-Displays und große Monitore, die Raumanzüge Head-up-Displays auf dem Helmglas. Vor dem Hintergrund, dass die Serie im 23. Jahrhundert spielt, ist das aus heutiger Sicht viel realistischer als die Ausstattung der ursprünglichen Star-Trek-Serie. Deren Macher gingen bei ihrer Zukunftsvision von den 1960er Jahren aus.

Bei allem Neudesign finde ich aber immer wieder Reminiszenzen an die originale Serie. Beispielsweise wurde das Design der Phaser weitgehend beibehalten. Auch bestimmte Geräusche sind geblieben, wie etwas das Beamen. So erzeugt Discovery bei mir bei aller modernen Ausstattung dennoch ein Gefühl der Vertrautheit.

Düstere Klingonen wollen Stunk 

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Vielfalt 23. Okt 2017

Sonst würden ihm due Uniformen vertraut vorkommen und es würde ihn mächtig aufregen, was...

Kakiss 09. Okt 2017

Also ich hab jetzt bei der vierten Folge abgebrochen. Die Handlung ist ok, die Charaktere...

ManMashine 03. Okt 2017

Ja, dass lag daran dass wir hier von Composite Video im Studiobereich auf einem...

quineloe 01. Okt 2017

" Learned said that her parents never explained why she received a masculine first name...

Kakiss 01. Okt 2017

Also ich fand die zwei Folgen jetzt ganz gut, besser als die ersten Folgen mit Picard...



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