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Star Trek: Der Kampf um Axanar endet mit außergerichtlicher Einigung

Nächster Versuch: Paramount/CBS und Axanar Productions haben sich außergerichtlich geeinigt. Demnach verletzt der Star-Trek-Fanfilm das Urheberrecht ein wenig, was Paramount/CBS aber akzeptiert. Der nächste Axanar-Film kommt also, wenn auch etwas modifiziert.

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Prelude to Axanar: keine Zahlung an Paramount/CBS
Prelude to Axanar: keine Zahlung an Paramount/CBS (Bild: Axanar Productions)

Axanar geht doch nicht vor Gericht: Das US-Filmunternehmen Paramount/CBS hat sich mit Axanar Productions, dem Produzenten des Star-Trek-Fanfilms Prelude to Axanar, außergerichtlich geeinigt. Damit sollte der Streit endgültig beigelegt sein. Ein Gericht in Los Angeles hatte kürzlich entschieden, dass der Fall vor Gericht verhandelt werden müsse.

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Der Rechtsstreit wegen einer Marken- und Urheberrechtsverletzung durch Axanar Productions sei beigelegt, teilten die Parteien mit. Alec Peters und Axanar Productions erkennen in der Erklärung an, dass der Film Prelude to Axanar und der geplante zweite Film Axanar "nicht von Paramount oder CBS genehmigt waren, und dass beide Werke Grenzen überschritten haben, die für CBS und Paramount, was das Urheberrecht anbetrifft, akzeptabel sind."

Axanar zahlt nichts

Details über die Einigung haben die Unternehmen nicht bekanntgegeben. Axanar Productions zahle aber nichts an Paramount/CBS, sagte ein Sprecher dem US-Online-Magazin Ars Technica.

Für Axanar Productions bedeutet das einige Änderungen am zweiten Film: Axanar müsse in zwei Folgen à 15 Minuten geteilt werden, schreibt Axanar-Productions-Chef Alec Peters im Unternehmensblog. Der 20 Minuten lange Film Prelude to Axanar dürfe aber unverändert auf Youtube abrufbar bleiben. Weitere Bedingung sei, dass alle Filme ohne Werbung ausgeliefert werden.

Klingonisch ist geschützt

CBS/Paramount hatte die Peters und die Axanar Productions Ende 2015 verklagt, weil der Fanfilm Marken- und Urheberrecht verletze. Darunter sei auch die Sprache Klingonisch.

Axanar Productions hatte argumentiert, der Fanfilm sei durch das Fair-Use-Prinzip des US-Urheberrechts gedeckt. Fair Use greift insbesondere bei nichtkommerzieller Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke. Allerdings hatte das Produktionsteam per Crowdfunding über eine halbe Million US-Dollar gesammelt, um den Film professionell drehen zu können.

Justin Lin setzte sich für Einstellung des Rechtsstreits ein

Im Mai vergangenen Jahres wollte CBS/Paramount das Verfahren einstellen. Dafür hatte sich unter anderem Justin Lin eingesetzt, Regisseur des Films Star Trek: Beyond und seit langem Fan der Serie. Anfang Januar 2017 hatte ein Gericht in Los Angeles jedoch entschieden, dass eine Jury über den Fall urteilen solle. Der Prozess hätte Ende des Monats beginnen sollen.

Im Zuge des Rechtsstreits hat Paramount/CBS Richtlinien für Star-Trek-Fanfilme aufgestellt: Danach sind Fanfilme erlaubt, wenn sie nicht kommerziell und nicht länger als 15 Minuten sind. Neben formalen macht Paramount/CBS auch inhaltliche Vorgaben: Die Produktionen müssen "familienfreundlich und für die öffentliche Vorführung geeignet" sein.



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ManMashine 24. Jan 2017

Oooh! Wäre das sogar legal und hast du eventuell ein rechtliches "loophole" entdeckt? :3...

ThaKilla 23. Jan 2017

Da bekommt man ja Schnappatmung :)

ThaKilla 23. Jan 2017

Klar gute gemachte Pappsets wären besser gewesen... wollte nur anmerken das Axanar trotz...

Trockenobst 23. Jan 2017

Fuller hat wie jeder Producer mehrere Eisen im Feuer und Paramount hat mit Discovery zum...


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