Dreharbeiten mit unfertigem Drehbuch

Im August 1978 starten die Dreharbeiten für den Film - mit einem unfertigen Drehbuch. Gerade mal ein Drittel des Skripts ist fertig. Zwar ist klar, wie es weitergehen soll, aber an den Dialogen wird noch bis zum letzten Drehtag gefeilt. Das wirkt sich auch auf die Schauspieler aus. William Shatner als James Kirk, DeForest Kelley als Leonard McCoy und Leonard Nimoy als Spock haben große Rollen. Der Film ist ganz auf sie zugeschnitten. George Takei als Sulu, Nichelle Nichols als Uhura, Walter Koenig als Pavel Chekov und James Doohan als Scotty verkommen fast zu Statisten. Persis Khambatta hat als außerirdische Ilia einen größeren Part.

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Für die Rolle von Will Decker hat man Stephen Collins gewonnen, der mit der richtigen Portion Enthusiasmus an die Sache herangeht. Dieser verfliegt aber schnell, als er bei dem sich ständig ändernden Drehbuch feststellen muss, dass seine Rolle immer kleiner und unbedeutender wird - zugunsten von Kirk.

Und wo sind die Special Effects?

Ein weiteres Problem stellt sich gegen Ende der Dreharbeiten ein. Von Robert Abel and Associates sind bisher keinerlei Effektaufnahmen gekommen, weswegen Wise sich entscheidet, der Firma auf die Füße zu treten. Dort erklärte man, mit den Effekten noch nicht so weit zu sein, schickt aber ein paar Testaufnahmen.

Die Aufnahmen taugen jedoch nichts und lassen erkennen, dass die Firma von der schieren Menge an Effekten hoffnungslos überfordert ist. Die einzige Möglichkeit besteht darin, mitten in der Produktion die Firma auszuwechseln. An die Stelle von Robert Abel and Associates treten die Firmen von John Dykstra und Douglas Trumbull. Sie sind wahre Meister ihres Faches.

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Da der US-Starttermin vom 7. Dezember 1979 jedoch feststeht und schnell näher rückt, müssen Dykstra und Trumbull mit ihren Teams rund um die Uhr arbeiten. Der hierfür entstehende Mehraufwand an Überstunden und Eilzuschlägen, der von Paramount entrichtet werden muss, belastet das ohnehin aus den Fugen geratene Budget weiter, das schließlich horrende 44 Millionen US-Dollar erreicht.

Wettlauf gegen die Zeit

Derweil beginnt Wise mit dem Schnitt des Films - eine undankbare Aufgabe, da die vielen Effektszenen noch nicht vorliegen und somit der Gesamteindruck der geschnittenen Fassung nur schwer einschätzbar ist. Die gesamte Produktion muss Mitte November fertig sein.

Dykstra und Trumbull versorgen Wise beinahe täglich mit neuem Effektmaterial, das dieser in Windeseile in den Film einfügt. Die Aufnahmen sind von erlesener Qualität und solcher Detailgenauigkeit, dass Wise sich inzwischen Sorgen darüber macht, ob die gigantischen Effekte den Film nicht erschlagen und die Schauspieler buchstäblich an die Wand drücken werden.

Da die Zeit jedoch drängt, kann er sich darüber nicht viele Gedanken machen und muss die Effektsequenzen annähernd ungeschnitten in den Film übernehmen. Wise nennt die Kinofassung später eine Art Rohschnitt.

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Harddrive 29. Mär 2020

Bis einschließlich Star Trek 8 waren eigentlich alle Filme mit geraden Zahlen gut und die...

ZuWortMelder 29. Mär 2020

War sie auch- für die neue geplante Phase 2, sogar vom Grundgerüst der Klassiker; Kirk...

Hotohori 27. Mär 2020

Ist nur die Frage was in den Folgen nun wirklich von ihm stammt und was die Kompromisse...

derKlaus 27. Mär 2020

Ja, das ST-Fandom ist schon speziell. Ist aber bei Star Wars nicht anders. Denen kann...

tearcatcher 27. Mär 2020

... das Gesamtwerk vieler (Schauspieler, Kamerateam, etc.)



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