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Eine Enterprise ohne Spock?

Die neue Serie heißt Star Trek: Phase II. Roddenberry wird abermals Produzent und macht sich daran, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen, das Woche für Woche eine Episode ins Fernsehen bringen kann. Die Vorproduktion wird aufgenommen.

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Zugleich sehen sich die Macher mit der Tatsache konfrontiert, dass vielleicht nicht alle Darsteller der Serie zurückkehren werden. Besonders Leonard Nimoy, der nach dem Ende von Star Trek Probleme hat, sein Image als Spock loszuwerden und andere Rollen zu ergattern, erweist sich in dieser Beziehung als schwierig. Ohne Spock würde ein wichtiges Mitglied des Triumvirats Kirk-Spock-McCoy fehlen. Um immerhin einen Vulkanier bieten zu können, wird Ersatz entwickelt: Xon. Zusätzlich kommen Commander Will Decker und Lieutenant Ilia an Bord.

Doch schon im März 1978 wird das Projekt Phase II abermals von Paramount beerdigt. Das Studio denkt nun wieder an einen Kinofilm.

Immer Ärger mit dem Drehbuch - und Roddenberry

Aus den Trümmern der Serie beginnt die Produktion des Films. Ein neuer Autor findet sich ein: Harold Livingstons Drehbuchfassung ist fertig. Immer noch dreht sich alles um ein gottähnliches Wesen, dem die Crew der Enterprise begegnet. Inzwischen sind die Newcomer Persis Khambatta und David Gautreaux für die Rollen von Ilia und Xon engagiert worden. Die klassische Besetzung ist dabei - außer Leonard Nimoy. Und die Frage kommt auf: Braucht man überhaupt den ersten Offizier Decker als Kirk-Stellvertreter?

Und schon wieder gibt es Probleme mit dem Drehbuch. Roddenberry erstellt eigenmächtig eine überarbeitete Fassung von Livingstons Skript und schickt beide Fassungen an die Paramount-Oberen. Diese sollen entscheiden, welches besser ist. Das Ergebnis: Livingstons Drehbuch gefällt besser, doch einige Ansätze aus Roddenberrys Fassung auch. Beides soll vom vorgesehenen Regisseur Robert Collins kombiniert werden.

Regisseur Collins wird gegangen

Derweil machen sich die Produzenten auf die Suche nach Effekthäusern, die die geforderten Special Effects bestmöglich realisieren können. Die Entscheidung fällt auf Robert Abel and Associates. Das Budget wird von 8 auf 15 Millionen Dollar aufgestockt und Robert Collins als Regisseur entfernt. Während man ihm einen relativ billigen Fernsehfilm zutraut, will man bei Ausgaben von 15 Millionen Dollar offenbar jemanden haben, der die nötige Erfahrung hat. Robert Wise wird als neuer Regisseur gewonnen. Er hat immerhin schon den Science-Fiction-Klassiker Der Tag, an dem die Erde stillstand inszeniert.

Ihm gelingt es, Leonard Nimoy zur Produktion zurückzubringen. Doch nun gibt es neue Probleme mit dem Drehbuch, das ohne Spock entwickelt wurde. Livingston macht sich an die neue Drehbuchfassung, Xon fällt der Schere zum Opfer.

Drehbuchautor Livingston geht, kommt, geht, kommt

Livingston hat unterdessen die Produktion verlassen und führt ein glückliches Produzentenleben bei der Aaron-Spelling-Serie Fantasy Island. Im April 1978 erhält er jedoch einen Anruf von Roddenberry. Es gebe ernste Probleme mit dem Drehbuch, Livingston möge zurückkehren.

Er lässt sich breitschlagen und bereut es bald. Die Reaktion der Paramount-Oberen auf die ersten 50 Seiten des Drehbuchs sind verheerend. Allerdings stellt sich heraus, dass sie gar nicht Livingstons Fassung zu Gesicht bekommen haben. Roddenberry hat sie erneut umgeschrieben.

Wieder verlässt Livingston die Produktion, wieder wird er zurückgeholt - diesmal von Regisseur Robert Wise.

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 Star Trek - Der Film: Immer Ärger mit RoddenberryDreharbeiten mit unfertigem Drehbuch 
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Harddrive 29. Mär 2020

Bis einschließlich Star Trek 8 waren eigentlich alle Filme mit geraden Zahlen gut und die...

ZuWortMelder 29. Mär 2020

War sie auch- für die neue geplante Phase 2, sogar vom Grundgerüst der Klassiker; Kirk...

Hotohori 27. Mär 2020

Ist nur die Frage was in den Folgen nun wirklich von ihm stammt und was die Kompromisse...

derKlaus 27. Mär 2020

Ja, das ST-Fandom ist schon speziell. Ist aber bei Star Wars nicht anders. Denen kann...

tearcatcher 27. Mär 2020

... das Gesamtwerk vieler (Schauspieler, Kamerateam, etc.)


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