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Star Trek Bridge Crew im Test: Festgetackert im Holodeck

Der Captain's Chair gehört uns! Im Virtual-Reality-Abenteuer Star Trek Bridge Crew kämpfen wir in Solomissionen und in Koop-Einsätzen gegen Klingonen. Schade, dass wir die Brücke in ruhigen Momenten nicht auch mal verlassen und unser Schiff der Constitution-Klasse erkunden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Star Trek: Bridge Crew
Artwork von Star Trek: Bridge Crew (Bild: Ubisoft)

Vor uns enttarnt sich ein klingonischer Bird of Prey - und greift uns ohne weitere Umstände an. Zum Glück wissen wir als Trekker und als Captain der USS Aegis, was in so einem Fall zu tun ist: Schilde hoch, Torpedos scharfstellen und - das Beste! - auf den Knopf mit der Beschriftung "Alarmstufe Rot" drücken, weil sich das so schön dramatisch anfühlt. Das sind sie, die kleinen Glücksmomente, während wir Dienst auf der Brücke unseres Raumschiffs schieben.

Inhalt:
  1. Star Trek Bridge Crew im Test: Festgetackert im Holodeck
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Das tun wir in Star Trek Bridge Crew. Dabei handelt es sich um ein Virtual-Reality-Abenteuer, in dem wir nur mit einem VR-Headset auf dem Kopf antreten können. Zusammen mit drei weiteren Teammitgliedern legen wir den Kurs des Schiffs fest, befolgen Befehle der Sternenflotte, kämpfen mit Torpedos und unseren Phasern gegen Klingonen und Piraten und machen noch ein paar andere Sachen, von denen Fans der Serie schon immer geträumt haben.

Was wir nicht machen, auch wenn wir es toll fänden: Obwohl wir beim Blick nach unten unsere (virtuellen) Beine sehen, können wir unseren Stuhl nicht verlassen und uns irgendwie frei bewegen. Selbst wenn in einem Kampf das Raumschiff wackelt, die Funken fliegen, Feuer ausbricht und die Wandverkleidungen herunterstürzen, bleiben wir und unsere Kameraden wie festgetackert auf der simulierten Brücke sitzen.

Bridge Crew stellt in erster Linie das Zusammenspiel von vier entscheidenden Rollen auf der Brücke nach. Da ist der Steuermann, der die Aegis etwa von Hand auf einen Warpkorridor ausrichtet oder um Asteroiden lenkt. Dann gibt es den taktischen Offizier, der Scanner, Waffen und Schilde bedient. Der Chefingenieur kümmert sich unter anderem um die Aufteilung der Energie sowie nötige Reparaturen.

  • Bei der Markierung "12,3" explodiert gerade ein klingonisches Schiff. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Per Menü erteilen wir unserer Crew einen Befehl.  (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • So zeigt die Außenkamera das All. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der taktische Offizier ist unter anderem für die Schilde zuständig. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Hier kümmert sich ein Crewmitglied um die Verteilung der Energie. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Original Enterprise finden wir ein Klemmbrett - damals gab es noch nicht mal Tablets. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Einrichtung wirkt ganz schön grau.  (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Solche Weltraumszenen wirken leider oft künstlich. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Solomodus können wir uns als Kapitän an einen der anderen Plätze beamen.  (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Besprechungsraum haben wir Zugriff auf Solo- und Koop-Modus. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Bei der Markierung "12,3" explodiert gerade ein klingonisches Schiff. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
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Und es gibt als wichtigste Person an Bord den Captain. Wenn wir ihn spielen, legen wir auf unseren Karten den Kurs fest und geben den Abschuss von Waffen in Auftrag. Fast noch wichtiger ist in Star Trek Bridge Crew allerdings, dass nur der Kapitän Blick auf die Liste mit den jeweiligen Zielen hat, die uns das Programm vorgibt. Diese Liste ist beinahe so etwas wie ein Spickzettel, auf dem wir - stark vereinfacht - die jeweils verfügbaren Optionen und die sinnvollsten Schritte sehen.

Bridge Crew bietet einen Solomodus, der aus sechs Kampagnenmissionen besteht - inklusive des einfachen Tutorials kommen Einzelspieler damit auf rund sechs bis acht Stunden Unterhaltung. Die Handlung dreht sich darum, in einem Gebiet namens "Der Graben" nach einer neuen Heimat für die Vulkanier zu suchen; besonders spannend ist diese Story nicht in Szene gesetzt.

Zusätzlich gibt es für Solisten und Koop-Spieler sogenannte Fortlaufende Reisen. Das sind dynamisch generierte Missionen, in denen wir Zivilisten retten, uns gegen Klingonen verteidigen und Ähnliches. Auch wenn das Programm die Aufgaben immer neu erstellt, wird das nach einer gewissen Zeit doch repetitiv. In diesen Reisen können wir die Aegis, wahlweise aber auch die Original-Enterprise steuern. Letzte lenkt sich wegen bewusst weggelassener Beschriftungen und einfacherer Systeme aber komplexer - statt schicker Displays gibt es etwa für einige Funktionen nur ein Klemmbrett.

Ein Blick wählt alle aus

Im Solomodus erteilen wir die Befehle an unsere Crew mit Hilfe der Tasten, was nach einer gewissen Eingewöhnung richtig gut funktioniert. Den jeweiligen Adressaten wählen wir durch unsere Blickrichtung aus - und wenn wir stur nach vorne schauen, geht das Kommando ans ganze Team. Wahlweise können wir uns aber auch selbst auf den Stuhl etwa des taktischen Offiziers beamen und seine Aufgaben manuell erledigen.

Die Steuerung erfolgt mit allen von den Headsets unterstützten Eingabegeräten. In der Fassung für Playstation VR können wir also mit Move antreten - was sich "echt" anfühlt, aber nicht ganz perfekt läuft, weil wir quasi immer wieder mal "ins Leere fassen". Die Bedienung per Dualshock ist zwar gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber präzise und irgendwann fast intuitiv.

Wer nicht alleine antritt, kann in Partien mit bis zu drei anderen echten Mitstreitern durchs All sausen; falls sich nicht genug Kumpel finden, füllen KI-Offiziere die Plätze auf. Wahlweise geht es in einem "Schnellen Spiel" mit drei unbekannten Trekkern ins Abenteuer oder in "Privaten Partien" mit drei Freunden, die explizit eingeladen werden müssen. Im Koop-Modus kann der Kapitän seine Befehle per Sprache erteilen - was die Koordination wesentlich vereinfacht, jedenfalls wenn sich alle Beteiligten mit den wesentlichen Funktionen vertraut gemacht haben.

Verfügbarkeit und Fazit 
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stq66 26. Jun 2017

Mal ne Frage: hast Du schon mal wirklich ein VR Spiel gespielt? Und zwar nicht zwei...

Unix_Linux 23. Jun 2017

Oder wird das immernoch oculus und valve gesponsert? Ich hab irgendwo gelesen, das...

flohdan 07. Jun 2017

Gute Grafik in hohen FPS zu programmieren, braucht viel Entwicklungsleistung und Zeit...

RicoBrassers 31. Mai 2017

Ich habe das Spiel bisher nur für knapp 30min bei einem Streamer gesehen, aber bisher...

Hotohori 30. Mai 2017

Bridge Commander wurde aber nicht für VR entwickelt und allein das macht schon den...


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