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Jay Posey von Red Storm Entertainment auf der GDC 17.
Jay Posey von Red Storm Entertainment auf der GDC 17. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Star Trek Bridge Crew: "Der Captain muss die Handlung vorantreiben"

Jay Posey von Red Storm Entertainment auf der GDC 17.
Jay Posey von Red Storm Entertainment auf der GDC 17. (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Geschichten erzählen funktioniert in Virtual Reality oft ganz anders als sonst - und teils erstaunlich gleich. Jay Posey, Autor von Star Trek Bridge Crew, hat von seinen Erfahrungen berichtet.

Klare Sache: Die Aufträge erteilt der Admiral vorne auf dem Bildschirm, die Handlung ist möglichst episch, und dann klappt das schon mit der Spannung in Star Trek Bridge Crew. "Von wegen! Zum Glück haben wir relativ früh gemerkt, dass das so gar nicht funktioniert", erzählt Jay Posey auf der GDC 17 in San Francisco - übrigens in der Welt von Star Trek der Sitz der künftigen Sternenflotte.

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Posey berichtet bei seinem Vortrag von den vielen Überraschungen, die er mit dem Team von Red Storm Entertainment bei der Entwicklung von Star Trek Bridge Crew erlebt hat. "Wir waren zum Beispiel total erstaunt, wie sehr es einige Menschen bewegt, per Virtual Reality in einem Shuttle immer wieder um eines der großen Raumschiffe zu fliegen. Einige der Testspieler hatten Tränen in den Augen", so Posey.

Andere Sachen wiederum, die gerade auf Trekker stimmig wirken sollten, hätten gar nicht funktioniert. Den Admiral etwa, der im Spiel den nächsten Auftrag wie in einer TV-Serie vom Hauptbildschirm aus erteilt, hätte kaum jemand so richtig beachtet. Stattdessen habe das Team sich für relativ klassische Zwischensequenzen entschieden, was offenbar auch für VR das beste Mittel sei.

Außerdem war sich das Team rasch darin einig, sich bei der Gestaltung der Missionen von Bridge Crew am klassischen Episodenformat zu orientieren - sowie am Logbuch des Kapitäns, das auf die Einsätze einstimmt.

Die vielleicht wichtigste Entscheidung sei aber gewesen, den von einem Menschen verkörperten Kapitän zentral einzubeziehen. "Der Captain muss die Story vorantreiben, auch wenn das ein Risiko darstellt", so Posey. Auf seinem Stuhl erhält nur er über die Bildschirme in den Armlehnen Informationen zur Mission und zur Handlung, die er dann weitergeben kann - oder eben auch nicht.

Galaktische Hierarchie

Das Riskante: Die drei anderen von Spielern verkörperten Figuren (Steuermann, Bordingenieur und Funker) müssen diese Stellung akzeptieren, auch wenn man sich möglicherweise kaum kennt.

Bei den Probesessions habe das aber erstaunlich gut funktiniert, so Jay Posey. Das liegt seiner Auffassung nach unter anderem daran, dass die Spieler durch die Aufmachung des Programms, die typische Trek-Sprache von NPCs und andere Elemente schnell in ihre Rollen fänden. Außerdem würden wohl sowieso in erster Linie überzeugte Serienfans in Bridge Crew antreten - wer auf Chaos aus ist, findet schließlich genug Alternativen.

Wie gut das Ganze funktioniert, können Trekker schon bald selbst ausprobieren: Der Ausflug in unbekannte Welten soll laut Publisher Ubisoft am 30. Mai 2017 für Playstation VR, HTC Vive und Oculus Rift auf den Markt kommen.


eye home zur Startseite
schueppi 03. Mär 2017

Ja die Schlachten waren zu geil... Nachdem wir das Spiel durch hatten zogen wir einfach...

schueppi 03. Mär 2017

Mir gefällt das "alte" StarTrek auch besser. Trotzdem hatte ich Gänsehaut als die...

mainframe 03. Mär 2017

Gibt es irgendwo eine Demo, die man sich mal ansehen kann... Ich kann ehrlich gesagt...

David64Bit 03. Mär 2017

Ein Elite Force 3 auf der UT4 Engine...DAS wär wirklich geil und würde ich sofort...

sfe (Golem.de) 02. Mär 2017

Bevor das hier weiter abrutscht: closed. Sebastian Fels (golem.de)



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