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Star Trek: Beinahe hätte die Enterprise anders geheißen

Jeder kennt die Enterprise, aber es hätte auch anders kommen können. Gene Roddenberry dachte zuerst an einen anderen Namen.
/ Peter Osteried
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Beinahe hätte das Schiff Yorktown geheißen. (Bild: Paramount)
Beinahe hätte das Schiff Yorktown geheißen. Bild: Paramount

Denkt man an Star Trek , denkt man auch an die Enterprise. Das Schiff ist in drei Serien und in allen Filmen – außer in Section 31 – im Fokus. Aber beinahe hätte es diesen Namen nicht bekommen. Gene Roddenberry, der Schöpfer von Star Treck, nannte das Schiff in seinem ersten Pitch an das Network(öffnet im neuen Fenster) im Jahr 1964 Yorktown.

Der Flugzeugträger

Als Veteran des Zweiten Weltkriegs wählte Roddenberry Yorktown, weil ein Flugzeugträger so hieß und nach dem Ort einer großen Schlacht im Unabhängigkeitskrieg benannt war. Es gab jedoch auch einen Flugzeugträger namens Enterprise, der gehörte derselben Klasse an wie Yorktown.

Enterprise wurde letztlich Roddenberrys Favorit – wohl auch deshalb, weil der Name für ein Unterfangen steht, das schwierig oder riskant ist. Damit war der Name ideal für ein Raumschiff, dass neue Welten und Zivilisationen erkunden soll. Yorktown hätte nicht dieselbe Bedeutungsschwere gehabt.

Später wurde die USS Yorktown doch noch Bestandteil der Serie. In Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart ist die Yorktown ein Schiff, das der Sonde begegnet. In Star Trek: The Next Generation – in der Episode Wem gehört Data? – wird das Schiff erwähnt. Und in Star Trek: Picard, Staffel 3, ist die USS Yorktown hinter der USS Titan-A her.

Auch in der Kelvin-Zeitlinie

Auch in Star Trek Beyond aus der Kelvin-Zeitlinie wird der Name als Sternenbasis Yorktown verwendet.

Heute kann man sich kaum vorstellen, dass die Enterprise einen anderen Namen haben könnte. Für einen Moment war es jedoch im Bereich des Möglichen.


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