Star Trek: Alex Kurtzman über die Zukunft des Franchise

In einem Interview mit dem US-amerikanischen Branchenportal The Ankler(öffnet im neuen Fenster) hat sich Alex Kurtzman erstmals ausführlicher zu seiner persönlichen Situation nach dem Eigentümerwechsel geäußert. Demnach habe es bislang keine Gespräche über eine weitere Vertragsverlängerung gegeben. Auch den neuen Paramount-CEO David Ellison habe er noch nicht persönlich getroffen. Das wolle er nachholen, sobald er die Regiearbeiten am Finale der zweiten Staffel von Starfleet Academy abgeschlossen habe. Grundsätzlich zeigte sich Kurtzman jedoch optimistisch und betonte, seine Zeit mit Star Trek habe seine Erwartungen weit übertroffen. Wenn alle Beteiligten weitermachen wollten, sei auch er offen dafür.
Hinter den Kulissen
Der Start von Star Trek: Starfleet Academy in der kommenden Woche markiert einen weiteren Meilenstein für Alex Kurtzman. Es ist bereits die siebte Star-Trek-Serie, die unter seiner Verantwortung entsteht, seit er 2017 mit Discovery die TV-Rückkehr des Franchise einleitete. Gleichzeitig rückt Kurtzmans eigene Zukunft bei Paramount zunehmend in den Fokus. Sein Vertrag wurde 2021 um fünf Jahre verlängert und läuft damit 2026 aus, was zeitlich mit der Übernahme von Paramount durch Skydance zusammenfällt.
Ohne ins Detail zu gehen, deutete Kurtzman an, dass es hinter den Kulissen positive Signale gebe. Eine zentrale Rolle bei künftigen Entscheidungen spielt Chris Parnell, der seit August als Executive Vice President für Paramount+-Originalproduktionen tätig ist. Parnell, selbsterklärter Star-Trek-Fan, war bei der Premiere anwesend und stellte Kurtzman sowie Co-Showrunnerin Noga Landau vor.
Kurtzmans Zukunft
Laut Kurtzman sah Parnell den Pilotfilm von Starfleet Academy bereits und reagierte sehr positiv. Das Feedback der neuen Führungsebene sei bislang durchweg ermutigend. Parallel dazu laufen bei Paramount Planungen für die Ausrichtung des Franchise über 2027 hinaus. Kurtzman ließ anklingen, dass mehrere neue Serienprojekte in Vorbereitung seien und Starfleet Academy nicht das letzte von ihm gestartete Star-Trek-Format bleiben müsse.
Dabei gewinnt die Abstimmung zwischen Film- und Serienbereich an Bedeutung. Skydance hatte zu einem frühen Zeitpunkt angekündigt, Star Trek künftig stärker aus einer Hand zu steuern. Zuletzt wurden mehrere Kinoprojekte zugunsten eines neuen, eigenständigen Films eingestellt. Welche Rolle Kurtzman dabei langfristig spielen wird, ist offen.



