Star Citizen: Roberts beruhigt die Community wegen PS4-Sorgen

"Star Citizen auf der PS4, der Himmel fällt herunter" , beschreibt Chris Roberts selbst mit einer Prise Ironie die Aufregung innerhalb der Community seines Weltraumspiels. Die hatte in einem Video (ab Minute 15:55) eine Entwicklerversion einer Playstation 4 ausfindig gemacht, und das ausgerechnet auf dem Schreibtisch von Jason Spangler, dem Technikchef des Entwicklerstudios Cloud Imperium Games.

Was folgte, war ein Aufschrei in den Foren(öffnet im neuen Fenster) : Sollte das ambitionierte PC-Projekt auch auf der Sony-Konsole erscheinen – und deshalb womöglich weniger spektakuläre Grafik und eine vereinfachte Steuerung bieten?
In einem offenen Brief äußert sich Roberts(öffnet im neuen Fenster) jetzt sehr klar: "Star Citizen ist ein PC-Spiel und wird niemals auf eine schwächere Plattform angepasst" , schreibt er. "Wir werden die Eingabemöglichkeiten oder das unterstützte Zubehör nicht für den kleinsten gemeinsamen Nenner einschränken. Wir werden nicht auf bestimmte Funktionen und Technologien verzichten, weil diese nur auf bestimmten Hardwarekonfigurationen laufen."
Roberts beschreibt dann ausführlich, warum er selbst PC-Fan ist: "Ich liebe den PC als Plattform, weil er offen ist, sich immer weiterentwickelt und es regelmäßig bessere Komponenten (meist zu günstigeren Preisen) gibt" .
Roberts geht dann auf die derzeitigen Vor- und Nachteile der Plattformen ein und sieht den PC natürlich ganz vorne – insbesondere, wenn er wie Star Citizen das Mantle-API von AMD statt DirectX unterstützt. Laut Roberts wird es niemals Umsetzungen für die Playstation 3 und die Xbox 360 geben, und für die Playstation 4 und die Xbox One gebe es keine Pläne. Das deckt sich mit früheren Aussagen.
Im persönlichen Gespräch erweckt Roberts den Eindruck, PCs wirklich spannend zu finden. Konsolen und ihre Stärken und Schwächen scheinen ihn schlicht nicht sonderlich zu interessieren.
Übrigens nehmen viele Brancheninsider und Spielentwickler den Streit um die "beste Plattform" längst nicht so ernst wie einige Spieler: Es ist eigentlich normal, dass die Mitarbeiter der jeweiligen Firmen sehr niedrigschwellig ihre Hardware und Software austauschen. Golem.de jedenfalls hat etwa auch bei Besuchen von Entwicklerstudios, die in der Öffentlichkeit klar einer der Seiten zugeordnet werden, so gut wie immer alle Arten von Hardware gesehen.



