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Was mit Kriminellen passieren wird

Auf der Veranstaltung konnten Spieler einen kurzen ersten Blick darauf gewinnen, was mit kriminellen Personen in Star Citizen passiert. Sie werden in ein automatisiertes Gefängnis geworfen und müssen dort ihre Strafe abarbeiten. Das Konzept sieht vor, dass vorbildliches Verhalten die noch abzusitzende Zeit verringert, während auf besonders gewalttätige Insassen auch ein Kopfgeld in Form von Strafverringerung ausgesetzt werden kann. Auch die Option zum Flüchten wird Spielern gelassen. Dies müssen sie allerdings in irgendeiner Weise organisieren, etwa durch Gehilfen in einem Schiff.

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Cloud Imperium Games gibt selbst zu: Das Gefängnissystem ist derzeit noch in einem sehr frühen Stadium und wird noch eine Weile auf sich warten lassen. Es sei allerdings eine gute Methode, Aufgaben an Mitarbeiter zu verteilen, die nicht unbedingt mit Quellcode umgehen können. Derzeit entstehen also vorwiegend der Gefängniskomplex selbst und dessen Innenausstattung. Die Mechaniken an sich werden später ergänzt.

Schleichen statt schießen

Zurück auf Microtech schleichen sich die Protagonisten im Labormantel in das Rechenzentrum ein. In Zukunft soll es Schleichmissionen geben. Einen Einblick darin sehen die Zuschauer, als die Spielfigur in der Präsentation eine Wache von hinten leise ausschaltet. Zuvor hielten aber alle den Atem an, als sich das noch unfertige kommende Spielerinventar ungewollt öffnete. Es sah so aus, als müsse die Demo neugestartet werden, als sich die Spielfigur nicht mehr bewegen konnte. Das Öffnen des Mobiglas - des Spielermenüs in Star Citizen - konnte das Schlimmste abwenden. Der Applaus war den Entwicklern sicher.

Unauffällig schnappt sich der Spieler die Datenkarte und flieht durch Lüftungsschächte nach draußen. Doch Vorsicht: Draußen tobt ein eisiger Sturm und die Sicht geht gegen null. Bäume beugen sich zur Seite und die Spielfigur lehnt sich in den Wind. Das sieht alles bereits recht realistisch, wenn auch noch etwas holprig aus. Im Sturm kommt zudem wieder einmal die Körpertemperatur zum Tragen. Diese fällt bei -120 Grad Celsius schnell. Die Sicht wird weiß und der Spieler zittert am ganzen Körper.

Nach ein paar Hundert Metern durch die eisigen Berge schafft es der Protagonist in eine Höhle. Dort wartet ein neuer Umweltanzug auf seinen Besitzer. Rüstungen sollen sich in Star Citizen künftig nicht mehr nur rein optisch unterscheiden. Sie sollen auch einen jeweiligen Zweck erfüllen - schneller laufen, mehr Tragkraft oder in diesem Fall: Wetterbeständigkeit.

Mit beschlagenem Visier rennt der Protagonist weiter durch den Schneesturm. Der wird mit abnehmender Terrainhöhe immer schwächer. An einer Stelle steht ein von einer Plane verdeckter Ursa Rover, den der Protagonist wieder einmal mit Unterstützung durch tosenden Applaus abzieht. Den Rest des Weges geht es im gemütlichen Rover nach unten, wo die Komplizin in der Anvil Carrack wartet.

Auffällig: Beim ersten Anlauf konnte der Rover die Rampe hinauf in den Laderaum fahren. Cloud Imperium Games hat merklich an diesem System gearbeitet. Der Fortschritt ist sichtbar - wenn auch im Detail.

Ein kleiner Schritt für die Carrack, ein großer Sprung für das Spiel

Zurück im Weltall und bei einem schönen Blick auf den Planeten Microtech geht es zum ersten Sprungpunkt im Spiel. Der Saal ist komplett still, als der riesige leuchtende Ring aktiviert wird. Wird das Spiel abstürzen? Gibt es einen Sprung ins neue Sonnensystem? Langsam und behäbig nähert sich die Carrack der Weltraumstruktur. Der Ring bildet eine blau leuchtende Oberfläche - Stargate lässt grüßen - und der Sprung wird eingeleitet.

Ein lauter Knall schickt das Schiff in eine Art Wurmloch, durch das die Pilotin am Steuer mit sichtlich nervösem Blick navigieren muss. 60 Sekunden lang bleibt die Spannung groß, jede kleine Bewegung kann zum Tod führen. Dann ist es geschafft: Die Menge tobt, brüllt, applaudiert und die Entwickler sind sichtlich erleichtert. Star Citizen bekommt sein zweites Sonnensystem Pyro. Ein Schritt näher zu diesem "verrückten Traum", wie ihn Chris Roberts auf der Bühne selbst nennt.

Mit der Carrack in das erste neue Sternensystem zu reisen - mehr hätten sich die vielen Fans auf dem Event nicht wünschen können. Enttäuscht wurden sie nicht. Im Gegenteil: Sie waren begeistert. Dabei ist klar, dass es noch ein weiter Weg für Star Citizen ist. Das zeigen die noch immer vielen Bugs und Probleme und die lange Liste an Dingen, die Spieler noch erwarten und die weit über das Gezeigte hinausgehen.

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 Star Citizen: Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
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Aki-San 29. Nov 2019

Und genau dies habe ich mit einem konstruktiven Vorschlag kritisiert. Statt "Single User...

yumiko 28. Nov 2019

Zumal vieles (soweit ich das in den letzten Jahren mitbekommen habe) ganz öffentlich...

n0x30n 28. Nov 2019

Außerdem möchte ich auch noch einmal auf diese Abstimmung hier hinweisen. https...

Prypjat 27. Nov 2019

In SC wird es manigfaltige Möglichkeiten geben eine Kriminelle Handlung zu begehen. Diese...

Hotohori 26. Nov 2019

Das "mehr" vor Sandbox kannst du eigentlich durch "pure" ersetzen, mehr Sandbox als SC...


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