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Star Citizen: Erste Weltraumkämpfe deutlich später

Das Gesamtbudget von Star Citizen ist auf über 34 Millionen US-Dollar angewachsen, aber mit dem angekündigten Dogfighting-Modul gibt es Probleme: Die Veröffentlichung verschiebt sich – einer der Gründe ist laut Chris Roberts der zu große Erfolg des Crowdfunding.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Star Citizen (Bild: Cloud Imperium Games)
Artwork von Star Citizen Bild: Cloud Imperium Games

Eigentlich sollte noch vor Ende 2013 das Dogfight-Modul für das PC-Weltraumspiel Star Citizen erscheinen. Jetzt schreibt Chefentwickler Chris Roberts in einem offenen Brief an die Community(öffnet im neuen Fenster) , dass daraus vorerst nichts wird. Paradoxerweise ist nach seinen Angaben gerade der große Erfolg beim Sammeln von Geld eine Ursache für die Verschiebung; inzwischen stehen den Entwicklern über 34 Millionen US-Dollar zur Verfügung.

Star Citizen – Trailer vom AMD Techday 2013 (Gameplay)
Star Citizen – Trailer vom AMD Techday 2013 (Gameplay) (01:47)

So seien dank der großzügigen Finanzierung durch die Community mehrere Entwicklerteams – unter anderem in Los Angeles, Austin und Montreal – mit der Arbeit an der Kampagne Squadron 42 und am Multiplayermodus beschäftigt. Laut Chris Roberts hat es mehr Zeit gekostet als erwartet, die Teams aufzubauen.

Er nennt auch technische Gründe für die Verschiebung. Eigentlich sollte bei den vorab veröffentlichten Dogfights die Netzwerkfunktionalität der Cryengine verwendet werden, während im fertigen Star Citizen ein neu programmierter Code zum Einsatz komme. Nun hätten sich aber so viele Spieler in der Community engagiert, dass die Cryengine überfordert sei. "Unglücklicherweise ist die Server-Backend-Technologie in einer belastbaren Version erst in ein paar Monaten fertig" , so Roberts.

Auch keine Veröffentlichung als Offline-Dogfight

Roberts und sein Team hätten auch darüber nachgedacht, das Dogfight-Modul ohne Multiplayer-Elemente zu veröffentlichen und PC-Piloten in Kämpfe gegen KI-Gegner zu schicken. Aber weil auch die Kampagne technisch auf dem Multiplayer-Backbone basiere, wäre dann viel Arbeit für das Erstellen von Komponenten nötig geworden, die dann später nicht ins fertige Spiel eingebaut würden. Also hätten die Entwickler auch diese Möglichkeit verworfen.

Wann das Dogfight-Modul konkret veröffentlicht werden soll, schreibt Roberts nicht. Als kleinen Ersatz soll es Ende dieser Woche ein Update für das Hangar-Modul mit neuen Funktionen geben.

Ganz überraschend ist die Terminverschiebung übrigens nicht: Schon bei früheren Werken wie der Wing-Commander-Serie oder bei Strike Commander hat Roberts teils massive Verspätungen in Kauf genommen.


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