Star Citizen: Deutsches Studio besteht aus erfahrenen Crytek-Entwicklern

Foundry 42 Germany heißt das neue Studio, das in Frankfurt am Main an Star Citizen arbeitet: Bisher besteht das Team ausschließlich aus ehemaligen und zumeist langjährigen Crytek-Mitarbeitern, was den Crysis-Machern verständlicherweise gar nicht gefällt.

Artikel veröffentlicht am ,
Raumschiff aus Star Citizen
Raumschiff aus Star Citizen (Bild: CIG)

Chris Roberts hat ein neues Star-Citizen-Studio, Foundry 42 Germany, offiziell vorgestellt. Die deutsche Zweigstelle ist der nunmehr vierte Entwicklungsstandort neben Cloud Imperium Games in Los Angeles sowie Austin, beide USA, und Foundry 42 in Manchester, England. Das bereits im Januar 2015 gegründete Studio in Frankfurt setzt sich derzeit aus knapp 20 Mitarbeitern zusammen, die zuvor alle nur ein paar Straßen weiter bei Crytek angestellt waren. Die meisten der Entwickler kennen sich seit vielen Jahren und arbeiteten zuvor an der Cryengine und Spielen wie Ryse.

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Zu den im Video vorgestellten Mitarbeitern gehören beispielsweise Studiochef Brian Chambers sowie Marco Corbetta und Carsten Wenzel: Beide waren weit über zehn Jahre bei Crytek angestellt und zeichneten für die Verbesserung der Cryengine verantwortlich. Corbetta nahm zeitweise den Posten des Grafik- und Technikchefs ein, Wenzel leitete lange Zeit die technische Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Bereits im Juli 2014 verließ mit Tiago Sousa Cryteks seit 2003 angestellter Rendering-Guru das Studio und wechselte zu id Software.

Ein weiterer bei Foundry 42 Germany arbeitender, ehemaliger Crytek-Mitarbeiter ist Hannes Appell, der als Cinematic-Director am Star-Citizen-Prototyp für die Kickstarter-Kampagne mitwirkte - genauso wie Sean Tracy, mittlerweile bei Cloud Imperium Games in Austin angestellt. Andere in Frankfurt sitzende Ex-Crytek-Leute sind Physik- und PS3-Programmierer Christopher Raine, der einst bei Sony für God of War 3 verantwortliche Design-Director Todd Papy und der Senior Project Manager Alex Marshal.

Im kompletten Studio-Vorstellungsvideo fällt übrigens nicht ein einziges Mal der Name Crytek. Unsere zugegeben kurzfristige Anfrage zu einer Stellungnahme wurde bisher nicht beantwortet, frühere Gespräche mit noch bei Crytek angestellten Mitarbeitern zeigten aber, dass der Frankfurter Entwickler von der momentanen Situation überhaupt nicht begeistert ist. Die wirtschaftlichen Probleme soll Crytek zwar durch Amazon als Investor gelöst haben, innerhalb der vergangenen Monate sind aber sehr viele gute Mitarbeiter abgewandert.

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Wir sind daher gespannt, wie sich Crytek künftig aufstellen wird und ob die sich noch in Entwicklung befindlichen Free-to-Play-Spiele Arena of Fate und Hunt - Horrors of the Gilded Age für Aufschwung sorgen werden.

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Skep_83 25. Apr 2015

Die Cryengine wird von CIG nur geringfügig modifiziert. Offenbar hat der Großteil der...

_2xs 14. Apr 2015

Nö, aber ich kenn noch nichtmal die RL Namen der Startrek Next Gen Schauspieler und...

ernstl 14. Apr 2015

Ja, und dann hat das Spezialsoftware-Unternehmen 600 Kunden und der Spielehersteller...

Strongground 14. Apr 2015

Ich war da zu Besuch, als der Ausverkauf an EA schon stattgefunden hatte... Dann wurde...



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