• IT-Karriere:
  • Services:

Star Citizen: Cloud Imperium Games will 500.000 US-Dollar von Crytek

Neue Wende im Rechtsstreit zwischen den Entwicklern von Star Citizen und Crytek: Jetzt fordert Cloud Imperium Games rund 500.000 US-Dollar. Das Studio argumentiert, dass Crytek sich bei Amazon viel zu spät über Lizenzrechte bei seiner eigenen Engine informiert habe.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Star Citizen
Artwork von Star Citizen (Bild: Cloud Imperium Games)

Seit Ende 2017 streiten sich Crytek aus Frankfurt und das kalifornische Entwicklerstudio Cloud Imperium Games. Nun sagen die Macher von Star Citizen, dass Crytek sich erst im Mai 2019 bei Amazon nach einem möglicherweise entscheidenden Detail erkundigt habe.

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg, Schweinfurt

Crytek habe gefragt, ob es stimme, dass Cloud Imperium Games zusammen mit Lizenzrechten an der Lumberyard-Engine auch Lizenzen der Cryengine erhalten habe. Amazon habe das im Oktober 2019 bestätigt und dies auch entsprechend belegt.

Kurz darauf hat Crytek vor einem Gericht in Kalifornien einen Antrag eingereicht, den Rechtsstreit beizulegen, bis technische und rechtliche Details über Squadron 42 geklärt werden können. Dabei würde es dann um die Frage gehen, auf welcher Lizenz das Weltraumabenteuer tatsächlich basiert und woher die Lizenz stammt.

Crytek ist der Ansicht, dass Cloud Imperium Games nur eine Version der Cryengine erhalten habe, die für Star Citizen gedacht sei. Der Wechsel zur Lumberyard-Engine - ein Fork der Cryengine - sei nur vorgeschoben. Laut den neuen Informationen, die aus einem neuen Dokument der Anwälte von Cloud Imperium Games stammen, wäre das aber weitgehend egal, weil Cloud Imperium Games von Amazon in jedem Fall ausreichend Lizenzen von Lumberyard und Cryengine erhalten hat.

Cloud Imperium Games fordert nun von Crytek eine Zahlung von 500.000 US-Dollar als erste Entschädigung für die bislang angefallenen Rechtskosten in Höhe von rund 900.000 US-Dollar. Eine entsprechende Summe wurde bei Crytek offenbar schon früher bei Gericht hinterlegt.

Crytek und Cloud Imperium Games haben lange zusammengearbeitet, bis Cloud Imperium Games im Dezember 2016 den Wechsel von der Cryengine zur Lumberyard-Engine bekanntgegeben hatte. Weil die Laufzeitumgebungen zumindest früher quasi identisch waren und weil Cloud Imperium Games zahlreiche Änderungen vorgenommen hat, dürfte es unmöglich sein, etwa anhand des Quellcodes festzustellen, welche Engine denn nun bei Star Citizen und Squadron 42 tatsächlich zum Einsatz kommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-65%) 13,99€
  3. (-58%) 21,00€

Hotohori 22. Jan 2020 / Themenstart

Nö, sie sollten sich nicht wundern, wenn sie danach pleite sind.

Hotohori 22. Jan 2020 / Themenstart

Vor allem ging es vor ein paar Jahre bei Crytek drunter und drüber und Niemand wusste so...

konglumerat 21. Jan 2020 / Themenstart

Deswegen nennen wir, in der volkstümlichen Bildung, diese Pos ... err... Stelle den Höhe...

Teeklee 20. Jan 2020 / Themenstart

Wobei 250¤ noch human sind. Hab schon Handwerker gesehen, die mehr wollten.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Fold angesehen (CES 2020)

Das Tablet mit faltbarem Display läuft mit Windows 10X und soll Mitte 2020 in den Handel kommen.

Lenovo Thinkpad X1 Fold angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

    •  /