Stanford-Universität: Geschwister stehlen und verkaufen Macbooks in Millionenwert

Über zehn Jahre lang hat eine Stanford-Mitarbeiterin zusammen mit ihrem Bruder die Universität um Macbooks beklaut und diese professionell weiterverkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Macbook Air von Apple
Ein Macbook Air von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

In den USA ist ein besonders dreister Fall von Betrug vor Gericht gegangen. Die Mitarbeiterin einer Privatuniversität im Silicon Valley soll ihren Arbeitgeber seit 2009 um Hunderte Macbooks betrogen und diese illegal weiterverkauft haben.

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Laut 9to5Mac ist die Mitarbeiterin in ihrem Fachbereich für die Beschaffung neuer Laptops zuständig gewesen, die den Mitarbeitern regelmäßig zustehen. Bei der Uni soll es sich um Stanford handeln. Über zehn Jahre lang hat sie heimlich mehr Macbooks bestellt als benötigt und die überzähligen Geräte über das Kleinanzeigenportal Craigslist weiterveräußert.

Insgesamt soll sie über 800 Macbooks auf Kosten der Universität bestellt und verkauft haben. Der Uni soll dabei ein Schaden von 4 Millionen US-Dollar entstanden sein, der Umsatz der Mitarbeiterin soll bei 2,3 Millionen US-Dollar gelegen haben.

Macbooks wurden auch über Mittelsmann verkauft

Dabei hat die Mitarbeiterin ihr Vorgehen im Laufe der Jahre offenbar professionalisiert: Sie arbeitete sowohl mit ihrem Bruder zusammen als auch mit einem Mann, den sie ebenfalls über Craigslist angeheuert haben soll. Dieser soll die Macbooks auch in anderen Bundesstaaten verkauft haben.

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Für die Angeklagten ungünstig ist der Umstand, dass zu vielen Transaktionen Textnachrichten und andere schriftliche Beweise vorliegen. Der Mitarbeiterin als Hauptdrahtzieherin des Betrugs drohen zehn Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar. Ihr Bruder könnte für fünf Jahre ins Gefängnis kommen. Unklar ist, wie das Verschwinden von über 800 Macbooks von der Stanford-Universität unbemerkt bleiben konnte.

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mke2fs 30. Mär 2021

Wobei bei 750 oder meinetwegen 800 pro Jahr währen 80 10%, das sollte irgendwie schon...

Smile 28. Mär 2021

Ich würde mir die Summe in BTC anlegen und so verstecken.

AntonZietz 28. Mär 2021

Man muss dazu verstehen, daß 1) die amerikanischen Unis von großen Konzernen gesponsert...

ul mi 28. Mär 2021

Dies. Wenn du einen Prof fragst, wie lang er auf die Reparatur seines Arbeitsgerätes...



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