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Standalone: Facebook lagert Messenger auf eigene Webseite aus

Facebook hat seiner Nachrichtenzentrale eine eigene Webseite spendiert. Der Messenger kann damit ohne die restliche Facebook-Seite genutzt werden.
/ Steve Haak
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Login auf eigener Website: der Facebook-Messenger (Bild: Facebook)
Login auf eigener Website: der Facebook-Messenger Bild: Facebook

Facebooks 1,4 Milliarden Mitglieder können jetzt ihre Nachrichten über eine eigene Webseite verschicken. Das Unternehmen hat für seinen Messenger unter messenger.com(öffnet im neuen Fenster) einen Webclient entwickelt, der – zumindest optisch – ohne die restliche Facebook-Seite auskommt.

Die Seite erinnert vom Aufbau an den Webclient von Whatsapp, der im Januar dieses Jahres vorgestellt wurde. Auf der linken Seite des Fensters befinden sich die Kontakte, in der Mitte der Chatverlauf und am rechten Rand das Profilbild des Chatpartners sowie ein Link zu dessen Facebook-Profil.

Bisherige Nachrichtenfunktion bleibt erhalten

Um den Webclient des Messengers nutzen zu können, ist ein Facebook-Account erforderlich. Der Messenger kann wie bisher auch weiter über die Facebook-Seite genutzt werden. Daran werde sich auch künftig nichts ändern, sagte ein Sprecher des Unternehmens dem Onlinemagazin Recode(öffnet im neuen Fenster).

Die angekündigte Funktion zum Senden von Geldbeträgen an Freunde mit Hilfe des Messengers soll für die Webversion ebenfalls zur Verfügung stehen.

Apps von externen Entwicklern

Auch Drittanbieter sollen künftig Apps für den Messenger entwickeln können. Facebook hatte auf seiner Entwicklerkonferenz F8 den Dienst Messenger Platform vorgestellt, über den externe Entwicklern eigene Erweiterungen für den Facebook Messenger schreiben können.

Wie Caschy vom Techblog Stadt-Bremerhaven.de berichtet, haben Entwickler bereits Wrapper für die Standalone-Version des Messengers geschrieben(öffnet im neuen Fenster). Damit lässt sich die Nachrichtenzentrale ähnlich wie eine native App nutzen.


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