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Stampede: Supercomputer mit Intels Xeon Phi soll die Top 5 schaffen

IDF

Intels Many Integrated Core (MIC) in Form des Xeon Phi wird in einer Vorversion bereits im Januar 2013 in einem Supercomputer eingesetzt. Die ehemals als Larrabee und Knights Corner bekannte Karte soll es in die Top 5 schaffen.

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Eine Vorversion des Xeon Phi kommt bald im Supercomputer Stampede zum Einsatz.
Eine Vorversion des Xeon Phi kommt bald im Supercomputer Stampede zum Einsatz. (Bild: Intel)

Intels Xeon Phi soll in Kombination mit dem Xeon E5 bereits Anfang 2013 in Form eines Supercomputers in Betrieb gehen. Der Stampede genannte Supercomputer arbeitet mit Vorserienkarten des Xeon Phi. Xeon Phi war zuvor als Knights Corner und noch früher als Grafikkartenprojekt Larrabee bekannt, bevor es eingestellt wurde.

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Stampede soll das Umsetzen von parallelen Aufgaben stark vereinfachen. Laut den Stampede-Machern des Texas Advanced Computing Center (TACC) wird das schneller funktionieren als eine Umsetzung auf eine GPU. Xeon Phi nutzt 50 X86-Kerne mit zusammen 1 TFlops. Diese Kerne kennen die Nutzer von Stampede ohnehin schon. Sie müssen nur für die Parallelisierung Optimierungen am Code vorgeben. Stampede wird eine Kombination aus Xeon-E5-2680-Prozessoren mit jeweils acht Kernen und den Xeon-Phi-Steckkarten sein.

Auch wenn Xeon Phi eine Konkurrenz zu Nvidias GPU-Beschleunigern ist, wird Stampede auch Nvidias Produkte nutzen, allerdings als Grafikkarte. 128 GPUs sollen die "Remote Visualization" ermöglichen, da die Daten, die der Server bearbeitet, aufgrund der Masse nicht so einfach von einem System auf ein anderes übertragen werden können.

Das TACC erwartet, dass Stampede es in die Top 5 der 500 schnellsten Supercomputer schafft. Er soll gleichzeitig der schnellste Intel-basierte Supercomputer werden. Es handelt sich dabei um eine erste Ausbaustufe. Wie andere Supercomputer wird auch Stampede erweiterbar sein. Zahlreiche freie Slots soll es bei Stampede geben, um weitere Xeon-Phi-Karten hinzufügen zu können.

Am 7. Januar 2013 soll Stampede in Betrieb gehen und dann etwa 10 Pflops erreichen. Zum Vergleich: Die derzeitige Nummer 1 hat mehr als 16 Petaflops. Europas schnellster Supercomputer, der im Münchner Umland beheimatete SuperMUC, den wir uns auch von innen anschauen konnten, hat als Nummer 4 mit 3 Petaflops deutlich weniger Rechenleistung.

Derzeit wird das Stampede-System noch aufgebaut. Zur nächsten Supercomputerkonferenz im November 2012 wollen die Konstrukteure weitere Details veröffentlichen. Xeon Phi wird als fertige Karte vermutlich erst nach der Inbetriebnahme von Stampede verkauft. Die ersten Intel-MIC-Supercomputer mit dieser Karte werden für Mitte 2013 erwartet.

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