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STAMP: Google arbeitet an Medieninhalten wie bei Snapchat

In Snapchats Discover-Sektion gibt es mit Videos und Fotos aufgearbeitete Nachrichten - ein Konzept, für das sich nun offenbar auch Google interessiert. Berichten zufolge soll es bereits Gespräche mit verschiedenen Medienunternehmen über eine Kooperation geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google versucht offenbar, Nachrichten visuell ansprechender aufzubereiten.
Google versucht offenbar, Nachrichten visuell ansprechender aufzubereiten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google soll an einer neuen Möglichkeit arbeiten, Nachrichtenbeiträge visuell ansprechender aufzubereiten. Wie XDA Developers unter Berufung auf das Wall Street Journal berichtet, sollen die interaktiven Beiträge Videos und Bilder beinhalten, die sich per Wischgeste durchblättern lassen.

Konzept ist von Snapchat bekannt

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Google will dieses Konzept den Berichten zufolge STAMP nennen - eine Kombination aus "Stories" und AMP, der Abkürzung von Googles schnell ladenden Webseiten, die von der Google-Suche aus aufrufbar sind. Entsprechend dürften die STAMP-Beiträge ebenso direkt aus der Google-Suche heraus erreichbar sein.

Die STAMP-Funktion ist in der beschriebenen Form nicht neu: Snapchat bietet derartige Beiträge bereits seit längerem in der Discover-Sektion seiner App an. Hier finden Nutzer mitunter gut aufbereitete Nachrichtenbeiträge, die Fotos und Videos mit Text kombinieren.

Verhandlungen mit verschiedenen Medienunternehmen sollen laufen

Verschiedene Medienunternehmen sollen bereits mit Google in Verhandlungen stehen, um die STAMPs zu produzieren. Das Wall Street Journal schreibt, dass unter anderem CNN, Time, die Washington Post und Vox Media mit Google verhandeln.

Mit den STAMPs könnte Google Nachrichten gerade für jüngere Zielgruppen interessanter gestalten. Zudem eignen sich Beiträge - falls sie letztlich vergleichbar mit Snapchats Discover-Stories sind - sehr gut, um sie auf mobilen Geräten anzuschauen. Wann das Konzept umgesetzt wird, ist aktuell noch nicht abzusehen.

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