Abo
  • IT-Karriere:

Buffer Overflow mit MP4-Datei erzeugen

In einem zweiten Schritt muss dann ein Buffer Overflow erzeugt werden, indem mittels einer manipulierten MP4-Datei der Inhalt des Sharedbuffer manipuliert wird. Das könnte über eine Webseite, eine infizierte Datei oder andere Mediendateien erfolgen. Hier wird der im ersten Schritt geleakte UTF-8-Pointer wiederverwendet. Dann wird ein Buffer-Overflow erzeugt, der letztlich den Wert für den Pointer von libmedia.so leakt.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, verschiedene Einsatzorte
  2. dSPACE GmbH, Wolfsburg

Mit den Informationen lasse sich dann Code ausführen, schreibt Brand, der Exploit gleiche letztlich den verschiedenen Stagefright-Exploits. Der Angriff soll auf allen Android-Versionen vor Nougat (7.0) funktionieren. Auch bei Nougat sollen bestimmte Angriffsszenarien möglich sein, der Exploit ist aber deutlich komplizierter, weil Nougat verschiedene Komponenten des Medienservers gegeneinander isoliert.

Quadrooter komplett gepatcht

Google hat mit den neuen Patches außerdem die letzten der sogenannten Quadrooter-Lücken geschlossen. Damit können sich entsprechend präparierte Apps Root-Rechte auf einem Gerät verschaffen.

Es gibt weiterhin einige Probleme im Kernel, in den USB-Treibern und in zahlreichen Treiberkomponenten, etwa von Qualcomm, Broadcom, Synaptics und NVIDIA. Google hatte im Sommer begonnen, die monatlichen Android-Updates in mehrere Teile aufzusplitten, um den Update-Prozess schneller zu gestalten. Im ersten Teil waren einfacher zu patchende Lücken, der zweite Teil der Updates sollte Treiber und andere Software enthalten, die größere Anpassungen notwendig machen.

Die Patches sind nicht nach Dringlichkeit sortiert, in allen Bereichen finden sich kritische und als moderat eingestufte Lücken. Mit dem September-Update geht Google einen Schritt weiter und teilt die Updates in drei verschiedene Kategorien ein.

Die dritte Kategorie umfasst dabei Schwachstellen, die erst bekanntgeworden sind, nachdem Google die Partner über die anderen Probleme bereits informiert hatte. Unterstützte Nexus-Geräte haben alle Updates nach Angaben von Google bereits am 6. September erhalten. Samsung hat ebenfalls ein Security-Bulletin herausgegeben.

 Stagefright Reloaded: Android-Bug ermöglicht Codeausführung durch Medienserver
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 33,99€
  3. 13,95€
  4. 4,99€

M.P. 09. Sep 2016

Der betroffene Code scheint jedenfalls allen aktuellen Andoid-Geschmacksrichtungen gemein...

Nikolai 08. Sep 2016

Ja, die Patches werden üblicherweise auch auf ältere Versionen portiert und dann von...

Arystus 08. Sep 2016

Danke!

M.P. 08. Sep 2016

Bibliotheksfunktionsnamen mit Leerzeichen ;-) Die sind schon in Dateinamen und -pfaden...


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /