Die Serie schließt Lücken der ganzen Mythologie

Mit 15 Episoden ist die neue Staffel etwas kürzer als die beiden vorherigen mit ihren jeweils 16 Episoden. Am Ende der zweiten Staffel verlor das Team einen der ihren und Omega wurde von einem Imperialen aufgegriffen.

Dort setzt die letzte Staffel ein, deren erste Folge ganz und gar Omega vorbehalten ist. Sie wird auf Trantiss gefangengehalten, wo eine Kamino-Wissenschaftlerin an einem Klonprojekt arbeitet, für das auch Blutproben von Omega benötigt werden.

Doch die Wissenschaftlerin lässt sie immer wieder verschwinden. Omega findet derweil Crosshair in einer Zelle, denn er, der einst die Schaden-Charge verraten hat, hat sich gegen das Imperium gestellt. Sie plant die Flucht mit ihm. In der zweiten Folge geht es um Hunter und Wrecker, die über Monate hinweg nach Omega suchen, dabei aber kaum vorankommen.

Der erste Storybogen der Staffel befasst sich damit, zum alten Status Quo zurückzukehren, treibt aber auch die charakterliche Entwicklung der Figuren voran. Das gilt vor allem für Crosshair.

Palpatines Projekt

Was in der zweiten Staffel begonnen wurde, wird hier ausgebaut. Es geht auch um die politischen Zustände im Imperium, um Welten, die nach Verbündeten suchen, um gegen Palpatines Reich aufzubegehren. Ebenso geht es um Palpatines Geheimprojekt.

Star Wars: The Bad Batch wird clever genutzt, um Ereignisse in Gang zu setzen und deren Verlauf zu erklären. Die Rückkehr von Palpatine in Episode IX stieß vielen Fans immer etwas sauer auf – die Serie bietet nun aber die Erklärung. Die Serie schließt Lücken in der Mythologie, vor allem lebt sie aber von den gut entwickelten Figuren, denen man ein Happy End wünschen würde.

Da uns nicht alle Folgen der dritten Staffel vorab gezeigt wurden, lässt sich nur spekulieren, ob es das geben wird. Denn dass die Serie nicht kindlich erzählt und durchaus bereit ist, ihren Figuren große Opfer abzuverlangen, konnte man schon im Finale der zweiten Staffel sehen. Dazu kommt, dass man erzählerisch extrem viel geboten wird und mit Asajj Ventress sogar eine Figur zurückkommt, die bei Star Wars: The Clone Wars besonders beliebt war.

Es ist schade, dass die Serie schon nach drei Staffeln beendet wird. Vielleicht hängt das mit der Schließung des ILM-Animationsstudios in Singapur zusammen.

Man kommt nicht umhin zu denken, dass hier noch viel mehr Potenzial vorhanden gewesen wäre. Immerhin ist die Schaden-Charge so etwas wie das A-Team des Star-Wars-Universums, das ausrückt, um jenen zu helfen, die sich selbst nicht helfen können. Schade, dass ihnen bei Lucasfilm niemand zu mehr Staffeln verholfen hat.

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 Staffel 3 von The Bad Batch: Wer hier nicht zuschaut, verpasst großes Star Wars!
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