Staffel 2 gestartet: Im Ödland von Fallout droht der Bürgerkrieg

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Etwas früher als gedacht ist die zweite Staffel von Fallout schon heute (17. Dezember 2025) um 3 Uhr morgens gestartet. Anders als bei der erfolgreichen ersten Staffel, bei der alle Folgen auf einmal kamen, präferiert Amazon nun die wöchentliche Veröffentlichung – ein cleverer Zug, weil der Hype sich so länger aufbauen lässt.
Ebenfalls eindrucksvoll: Prime hat geschafft, was anderen nicht gelingt, nämlich binnen anderthalb Jahren eine nächste Staffel herauszubringen. Für eine aufwendige, teure Serie ist das erstaunlich schnell, bei anderen Streamingdiensten kann das schonmal zwei bis drei Jahre dauern. Zuschauerbindung lässt sich bei kürzeren Abständen aber leichter erhalten. Bei Netflix gab es etwa bei den neuen Staffeln von Wednesday und anderen Serien, die lange auf sich warten ließen, deutliche Einbußen. Das Interesse vieler Zuschauer war einfach weg.
Auf dem Weg
Die neue Fallout-Staffel, von der wir bereits drei Folgen sehen konnten, beginnt direkt dort, wo die erste endete. Die Hauptfiguren machen sich auf den Weg nach New Vegas, weil die Figur von Ella Purnell dort ihren Vater vermutet. Der Ghul wiederum sucht nach ihm, weil er sich Aufschluss über seine Familie erhofft – die könnte dank Kryokammern immer noch leben.
Hank Maclean hat indes etwas ganz anderes vor, denn ihm wird langsam klar, was in den einzelnen Vaults gemacht wurde. Maximus ist derweil von seinem militärischen Kult desillusioniert, Lucys Bruder ist in Vault 31 eingeschlossen, und Rückblicke in die Zeit von vor 200 Jahren zeigen, wie Cooper, noch bevor er zum Ghul wurde, in Diensten der Menschheit aktiv wurde.
Zudem gibt es neue Figuren: Gespielt werden sie von Kumail Nanjiani (Eternals) und Macaulay Culkin (Kevin allein zu Haus).
Der irre Tech-Milliardär
Neu ist auch die Figur des Robert House, ein zurückgezogen lebendes Tech-Megagenie und milliardenschwerer Casinobesitzer, der schon Jahrzehnte vor dem Bombenabwurf aktiv war. Er ist eine der zentralen Figuren in New Vegas. Man stelle sich eine Mischung aus Howard Hughes und Walt Disney vor, mit einem Hauch Elon Musk.
Im Spiel ist es so: Er taucht gut zweieinhalb Jahrhunderte nach seiner Geburt wieder auf, weil er sich eingefroren hatte. Er kommuniziert nur noch über sein Roboterheer und einen gigantischen Bildschirm in seinem Casino-Versteck.



