Stadtwerke Finsterwalde: 80 Prozent der Bewohner wollen FTTH

Die Stadtwerke Finsterwalde sind mit dem Ausbau von Fiber To The Home (FTTH) erfolgreich. Wie der RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg)(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Geschäftsführer Andy Hoffmann berichtet, wollen im Ortsteil Pechhütte 80 Prozent der Bewohner einen Glasfaseranschluss von dem Versorger.
Im Fall von Pechhütte geht es um eine überschaubare Zahl von unter 200 Bewohnern. Ingesamt nutzten in Finsterwalde bisher mehr als 850 Kunden das Produkt SF Digital, teilte das Unternehmen im Dezember 2017 mit. Die Stadt im südlichen Brandenburg hat rund 16.500 Einwohner.
Bei Ausschreibungen von Förderprogrammen hätten die Stadtwerke keine Chance, sagte Hoffmann dem RBB. Diese seien auf den Ausbau des Kupfernetzes ausgelegt.
Obwohl die Stadtwerke eine Anschlussgebühr für Glasfaser erheben, werde diese meist den Haushalten nicht berechnet, sagte eine Beschäftigte Golem.de auf Anfrage, weil in der Regel versucht werde, bei Bauarbeiten das Netz mitzuverlegen.
Stadtwerke Finsterwalde: 200 MBit/s symmetrisch
Das Besondere an den Internetzugängen(öffnet im neuen Fenster) ist nicht die Datenübertragungsrate, die mit 50 MBit/s, 100 MBit/s und 200 MBit/s weit unter dem liegt, was Glasfaser leisten kann. Allerdings bieten die Stadtwerke Finsterwalde die Datenrate symmetrisch an.
Der Zugang mit 50 MBit/s kostet monatlich 25 Euro, für 100 MBit/s werden 35 Euro im Monat berechnet. Das schnellste Produkt mit 200 MBit/s kostet 50 Euro. Hier ist kein Telefonieanschluss oder Fernsehpaket inbegriffen, solche Pakete kosten mehr.
Die Mindestvertragslaufzeit liegt bei 24 Monaten, drei Monate vor Vertragsende ist eine Kündigung möglich.



