Stadtnetzbetreiber: Wilhelm.tel baut sein Glasfasernetz mit MPLS-TP aus

Der Glasfasernetz-Betreiber Wilhelm.tel modernisiert sein Netz. Er will mit Ericsson TDM auf ein paketvermitteltes All-IP-Netzwerk umstellen. Es geht um Datenraten bis 10 GBit/s.

Artikel veröffentlicht am ,
Techniker
Techniker (Bild: Wilhelm.tel)

Ericsson unterstützt den Stadtnetzbetreiber Wilhelm.tel in Norddeutschland bei der Modernisierung seines Netzes. Wie der schwedische Netzwerkausrüster am 16. Oktober 2015 erklärte, bekommt Wilhelm.tel eine optische MPLS-TP-Transportnetz-Ausrüstung und IP-basierte Betriebssysteme (OSS, Operation Support System). Die Implementierung hat bereits begonnen.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Strategic Workforce Planner - Shared Services (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim
  2. Software Engineer (m/w/d) als Java Fullstack Entwickler im BPMN Umfeld
    Hannover Rück SE, Hannover
Detailsuche

Wilhelm.tel will seine TDM-Netztechnik (Time Division Multiplex) auf ein paketvermitteltes All-IP-Netzwerk umstellen.

Die Ericsson MPLS-TP-Ausrüstung (Multiprotocol Label Switching - Transport Profile) besteht aus den Smart-Packet-Optical-Transport-Plattformen SPO1410, SPO1460 und SP110, die das Kernnetz und angeschlossene Kundennetze unterstützen. Die Network-Management-Plattform SO-EM von Ericsson in Verbindung mit IPT-NMS soll zudem ein Management der Ende-zu-Ende-Verbindungen bei allen Diensten ermöglichen.

Nur noch eine Plattform

Jörg Hickstein, Leiter des technischen Betriebes von Wilhelm.tel, sagte: "Da das neue Transportnetz das Zusammenwachsen von TDM- und IP-basierenden Diensten ermöglicht, wird es zukünftig nur noch eine Plattform geben, so dass die betrieblichen Aufwendungen verringert werden können."

Höhere Bandbreiten realisierbar

Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    04.-07.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Wilhelm.tel gehört den Stadtwerken Norderstedt, betreibt ein Glasfasernetz bis in die Haushalte und bietet Kabelfernsehen, Telefonanschlüsse und Internetzugänge mit Datenraten bis zu 100 MBit/s im Downstream und 20 MBit/s im Upstream. Das ist für ein Fiber-to-the-Home-Netzwerk keine sehr hohe Datenübertragungsrate. Kunde kann nur werden, wer auch die Kabelfernsehdienste von Wilhelm.tel bucht. Für die Kunden ist die Nutzung der Hotspots des Betreibers zudem kostenlos.

Unternehmenssprecher Oliver Weiß sagte Golem.de: "Höhere Bandbreiten sind realisierbar, werden aber zurzeit nicht angeboten."

Nachtrag vom 19. Oktober 2015, 9:50 Uhr

"Die Komponenten werden für Geschäftskundenanbindungen und das globale Backbone verwendet. Dabei kommen Datenraten bis 10 GBit/s zum Einsatz, zukünftig eventuell auch 100 GBit/s", erklärte ein Ericsson-Sprecher.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


plutoniumsulfat 18. Okt 2015

Ursache und Wirkung, hm? Schau noch mal in den Titel.

Moe479 17. Okt 2015

solange die teledoof und der rest der bande nichts weltbewegend höheres aktiv anbietet...

DaChicken 16. Okt 2015

Man bekommt auch nur Internet ohne Fernsehen. Früher brauchte man einen tv Anschluss da...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Liberty Lifter
US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln

In den 1960er Jahren schockten die Sowjets den Westen mit dem Kaspischen Seemonster. Die Darpa will ein eigenes, besseres Bodeneffektfahrzeug bauen.

Liberty Lifter: US-Militär lässt ein eigenes Ekranoplan entwickeln
Artikel
  1. Abo: Spielebranche streitet über Game Pass
    Abo
    Spielebranche streitet über Game Pass

    Nach Kritik von Sony gibt es mehr Stimmen aus der Spielebranche, die Game Pass problematisch finden - aber auch klares Lob für das Abo.

  2. Microsoft: Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland
    Microsoft
    Der Android-App-Store für Windows 11 kommt nach Deutschland

    Build 2022 Der Microsoft Store soll noch attraktiver werden. So können Kunden ihre Apps künftig ohne lange Wartezeiten direkt veröffentlichen.

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€ • Samsung SSD 1TB 79€ • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Alternate (u. a. Cooler Master Curved Gaming-Monitor 34" UWQHD 144 Hz 459€) • Sony-Fernseher bis zu 47% günstiger • Samsung schenkt 19% MwSt.[Werbung]
    •  /