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Isabel Aigner, Leiterin Produktmanagement WLAN bei Kabel Deutschland
Isabel Aigner, Leiterin Produktmanagement WLAN bei Kabel Deutschland (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Stadtnetzbetreiber: "Offene WLANs werden sich nie selbst tragen"

Isabel Aigner, Leiterin Produktmanagement WLAN bei Kabel Deutschland
Isabel Aigner, Leiterin Produktmanagement WLAN bei Kabel Deutschland (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Für Wilhelm.tel steht fest, dass Wifi-Hotspots gut für Kundenbindung sind, aber kein Geld direkt einbringen. Das sieht Kabel Deutschland anders.

Offene drahtlose Netze ließen sich nicht über Nutzungsgebühren oder Werbung finanzieren. Das hat Nils Sadowski, Produktmanager des Netzbetreibers Wilhelm.tel, am 11. Juni 2015 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln gesagt. "Öffentliche WLANs werden sich nie selbst tragen. Für uns ist das Wifi wichtig zur Bindung für Privatkunden."

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Wilhelm.tel mit Sitz in Norderstedt ist eine Tochter der dortigen Stadtwerke. Das Unternehmen betreibt ein eigenes Glasfasernetz. Für die Kunden ist die Nutzung der Hotspots immer kostenlos.

Isabel Aigner, Leiterin Produktmanagement WLAN bei Kabel Deutschland sagte, für die öffentlichen Hotspots der Vodafone-Tochter gebe es seit der Übernahme nun "neue Möglichkeiten durch den Mobilfunkbetreiber Vodafone."

Kabel Deutschland habe sein "gesamtes Kabelnetz mit Wifi verschönert". Über 750.000 Hotspots seien installiert. Im Oktober 2014 zählte der Betreiber rund 800 öffentliche WLAN-Hotspots sowie weitere 3.000 WLAN-Hotspots in Geschäften und Restaurants, die sogenannten Gastro-Hotspots. Die große Masse der WLAN-Hotspots sind damit Homespots von privaten Nutzern.

WiFi-Hotspots: Garantieleistung, die nichts kostet

Da nun auch die Infrastruktur Vodafones zur Verfügung stehe, könne man "gemeinsam etwas Tolles machen. Auf dem jetzigen Stand gibt es heute aber noch keine spruchreifen Pläne", sagte Aigner auf Nachfrage von Golem.de.

Public Wifi 2.0 bedeute, dem Kunden immer das Beste Netz anzubieten, sagte Aigner. Offene Hotspots sollte die Branche nur da ausbauen, wo es noch keine gebe oder wo sehr hoher Andrang herrsche. Das Problem des Geschäftsmodells sei: "Vom Kunden wird eine Gratisleistung erwartet, die immer da ist und kein Geld kostet." Für Kabel Deutschland seien die Hotspots aber ein Hochleistungsservice, der bezahlt werden müsse. Gemeinsam mit den Kommunen wolle sich der Netzbetreiber "Gedanken machen, wie wir diesen Netzausbau finanzieren, etwa mit Werbung oder Sponsoring."


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ChriDDel 18. Jun 2015

WLAN kostet extra bei KD. Der Router ist zwar zwang, aber nicht das WLAN.

Dumpfbacke 12. Jun 2015

Bei Starbucks wird wohl auf alles verzichtet. http://www.btwifi.com/hotspot...

Dumpfbacke 12. Jun 2015

Das Teil rentiert sich für KD, weil sie ein paar Nutzungsgebühren einnehmen. http://www...

Hantilles 11. Jun 2015

Hast recht. Aber oft genug spielt für das entsprechende Marketing von Herstellern ja nur...

Jasmin26 11. Jun 2015

nichts anderes sagt sadowski, bei denen läuft das auch ganz einfach so, ohne Gewinn...



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