Stadtnetz: Wilhelm.tel-Chef findet DVB-T2 nutzlos

Ein Stadtnetzbetreiber hält das terrestrische kostenpflichtige Angebot Freenet TV für überflüssig. Fernsehen werde sich komplett ins Internet verlagern, auch weg vom Kabelfernsehen.

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Wilhelm.tel-Techniker
Wilhelm.tel-Techniker (Bild: Wilhelm.tel)

Der Netzbetreiber Wilhelm.tel hält DVB-T2 für überflüssig und will die Frequenzen für mobiles Internet nutzen. Das sagte Wilhelm.tel-Chef Theo Weirich im Gespräch mit dem Onlinemagazin Meinungsbarometer.info. Das Angebot der privaten Fernsehsender ist über DVB-T2 kostenpflichtig und wird als Freenet TV vermarktet.

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Wilhelm.tel mit Sitz in Norderstedt ist eine Tochter der dortigen Stadtwerke. Nur Kunden des Kabelfernsehangebots erhalten das Telefon- und Internetangebot. Bei Mehrfamilienhäusern ist Kabel-TV fast immer in den Mietnebenkosten enthalten, bei Einfamilienhäusern und Einzelversorgung ist das Kabelfernsehen jedoch zwischenzeitlich optional.

Die Bereitschaft der Kunden, für ein werbebasierendes HD-Programm zu zahlen, liege nach den Erfahrungen des Netzbetreibers bei unter fünf Prozent. "Solange es das gleiche Programm im Satellit in SD-Qualität kostenfrei gibt, ist die Neigung eher gering. Warum sollte jemand 'money for nothing' zahlen?" Die Satellitennutzung setzt aber die Anschaffung und Installation einer Sat-Anlage voraus.

Die Frequenzen von DVB-T2 sollten eher für mobile Internetdienste genutzt werden, forderte Weirich. Streamingdienste hätten im mobilen Bereich bereits DVB-T2 abgelöst. Sat- und Kabelfernsehen hielten sich derzeit bei der Nutzung noch bei über 200 Minuten. Der Übertragungsweg werde sich in Zukunft aber komplett ins Internet verlagern.

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Im August 2016 vereinbarte 1&1 eine Kooperation mit Wilhelm.tel. "Indem wir die einzelnen Netze an unsere Plattform anschließen und zu einer zusammenhängenden Infrastruktur vereinen, ist es uns möglich, Glasfaser-Hausanschlüsse in vielen Regionen Deutschlands zugänglich zu machen", erklärte Martin Witt, Vorstandsvorsitzender von 1&1 Telecommunication. Die neue Plattform ist nach dem Open-Access-Modell aufgebaut. Datenraten von 1 GBit/s seien technisch möglich, hieß es im August.

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Optimizer 05. Jul 2017

wenn man die ganze Energie in den Ausbau eines Mobilen Datennetzes gesteckt hätte, die...

DeWatcher 05. Jul 2017

Und weil immer mehr Menschen für den Shit nicht mehr zahlen wollen, merkt die Branche...

GaliMali 05. Jul 2017

Die kommt beim Start der APP oder am ende einer ganzen Serie / eines ganzen Films...

triplekiller 04. Jul 2017

linux macht nicht nur glücklich. es verstärkt meinen hass auf windows. ganz schrecklich...



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