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Stadtfahrzeug: Serienfertigung des e.GO Life soll bald starten

Der e.GO Life aus Aachen soll in drei Versionen gebaut werden. Für 15.900 Euro gibt es ein Elektroauto mit einem winzigen Akku. Wer bis zu 20.000 Euro ausgibt, bekommt eine ordentliche Stadtreichweite.
/ Andreas Donath
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e.GO Life (Bild: e.GO Mobile)
e.GO Life Bild: e.GO Mobile

Dieses Auto ist nichts für Fernpendler: Der e.GO Life(öffnet im neuen Fenster) des Startups e.GO Mobile kommt selbst mit dem teuersten Akku kaum weiter als 150 km und wird bei 160 km/h abgeregelt. Dennoch scheint die Nachfrage eine Serienproduktion des Viersitzers zu ermöglichen.

Die e.GO Mobile AG ist eine Ausgründung der RWTH Aachen Campus. Der Inhaber des Lehrstuhls für Produktionssystematik und Unternehmensgründer, Günther Schuh, initiierte schon die Streetscooter GmbH. Der Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) sagte er im Februar 2018, er gehe von rund 20.000 Fahrzeugen pro Jahr aus.

e.GO Life in der Entwicklung (Herstellervideo)
e.GO Life in der Entwicklung (Herstellervideo) (03:25)

Dem SWR3(öffnet im neuen Fenster) erklärte Schuh, neben gewerblichen Stadtfahrern wie Pizzalieferanten und Pflegediensten seien auch private Kunden auf der Interessentenliste, die nicht mehr Reichweite benötigten und nicht schneller als 130 km/h fahren wollten.

Der e.GO Life wird mit 20, 40 oder 60 kW Peak-Leistung und einem Akku angeboten, der Reichweiten von 104 (14,9 kWh) , 114 (17,9 kWh) oder 154 km (23,9 kWh) in der Stadt ermöglichen soll. Die Preise sind im Vergleich zu anderen Elektroautos niedrig. Ohne Sonderausstattung kostet das Modell mit dem kleinsten Akku 15.900 Euro, mit dem mittleren Akku 17.400 Euro, und wer die größte Reichweite benötigt, muss mindestens 19.900 Euro zahlen.

Der Viersitzer ist nur 3,35 Meter lang, 1,7 Meter breit und 1,57 Meter hoch. Den günstigen Preis realisierte der Hersteller durch eine Alurahmenkonstruktion und einen vergleichsweise kleinen Akku. Die Bestellphase soll im Mai 2018 starten. Ab kommendem Jahr solle auch der autonom fahrende Kleinbus e.Go Mover(öffnet im neuen Fenster) (Level 4) folgen, berichtet SWR3.


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