• IT-Karriere:
  • Services:

Stadia: Google zu Regionalsperren und Verbindungsproblemen

Im November 2019 will Google mit der ersten, kostenpflichtigen Version des Streamingdienstes Stadia in Konkurrenz zu etablierten Spieleplattformen treten. In den FAQ beantwortet die Firma wichtige Detailfragen zu Regionalsperren, Verbindungsproblemen und gelöschten Games.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Stadia
Artwork von Stadia (Bild: Google)

Eigentlich soll der Streamingdienst Stadia ja sehr einfach sein: Fernsehgerät, Smartphone oder PC einschalten und ohne Installation oder klassischen Programmstart - womöglich noch mit vorgeschalteten Updates - einfach spielen. Bis es so weit ist, muss Betreiber Google aber noch eine Reihe von Fragen zu seinem Konzept beantworten, was das Unternehmen vor einigen Tagen in umfangreichen FAQ gemacht hat.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Stuttgart
  2. Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburg

Dabei geht es unter anderem um mögliche Regionalsperren, die es innerhalb der anfangs unterstützten 14 Länder - darunter Deutschland, aber nicht Österreich und die Schweiz - nicht geben soll. Deutsche Spieler sollen ihre Games also auch in den USA oder im Spanienurlaub verwenden können. Aus offiziell nicht unterstützten Regionen ist nach Angaben von Google allerdings kein Zugriff möglich.

Bei Verbindungsabbrüchen sollen die Server von Stadia genau an der Stelle des Abbruchs - also nicht am letzten Checkpoint oder an einem Savegame - mehrere Minuten lang das Spiel vorhalten, so dass man bei wieder verfügbarem Onlinezugang nahtlos weitermachen können soll. Wie lange diese Frist genau ist, sagt Google nicht. Bei Schwankungen der Übertragungsrate soll sich der Stream dynamisch anpassen, was vermutlich einen Verlust der Grafikqualität bedeutet.

Wer ein Spiel gekauft hat, soll es auch dann herunterladen und verwenden können, wenn der Entwickler oder Publisher es nicht mehr auf Stadia zum Kauf anbietet. Das ist mit herunterladbaren Titeln auf Plattformen wie Steam im Grunde genauso geregelt, allerdings hatte es gerade den Fall gegeben, dass Spieler auf einige Titel des insolventen Anbieters Telltale Games gar keinen Zugriff mehr hatten. Google schreibt in den FAQ ebenfalls, dass man nur außerhalb von derartigen "unvorhersehbaren Umständen" die Verfügbarkeit sicherstellen könne.

Stadia startet im November 2019 mit einer Version namens Pro, für die ein Abo nötig ist - rund 10 Euro kostet das im Monat. Dafür können Nutzer in 4K-Auflösungen, mit HDR und einer Bildrate von bis zu 60 fps sowie mit 5.1-Surround-Sound spielen. Die Games sind in diesem Abo nicht enthalten, ihr Preis soll im Normalfall dem auf anderen Plattformen entsprechen.

2020 sollen weitere Länder folgen, dann soll auch die kostenlos zugängliche Base-Fassung von Stadia verfügbar sein. Sie bietet Auflösungen bis zu 1080p und ebenfalls 60 fps. Für Stadia Base ist nach Angaben von Google ein Internetanschluss mit mindestens 10 Mbps nötig, um in 720p spielen zu können - wie schnell das Netz für die höheren Auflösungen sein muss, ist noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,65€
  2. 4,32€
  3. 4,25€
  4. 3,58€

Osterschlumpf 09. Jul 2019

Wozu? 10 Euro im Monat kostet alleine schon der Strom für nen Gaming-PC. (350 Watt, 3,25...

Niriel 09. Jul 2019

Und bei beiden Systemen gilt. Wenn aus irgendeinem Grund die Verbindung zu Dir nicht...

Hugo1of2 09. Jul 2019

eine sehr Stabile Verbindung ist grundvoraussetzung für Spielestreaming. Ich mache das...

Socke81 09. Jul 2019

Wäre ich vorsichtig bei der klaren Aussage. Ubisoft meinte doch das Uplay dort irgendwie...

Simson 09. Jul 2019

Ich bin seit der SNES/N64 dabei und vermisse einige Aspekte der damaligen Konsolen...


Folgen Sie uns
       


Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020)

Das Concept One ist das erste Konzept-Smartphone von Oneplus - und dient dazu, die ausblendbare Kamera zu demonstrieren.

Ausblendbare Kamera von Oneplus - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /