Stablecoin PYUSD: Paypal führt eine eigene Kryptowährung ein

Paypal hat eine eigene Kryptowährung ins Leben gerufen, deren PYUSD-Token stets einen Wert von genau einem US-Dollar halten sollen.

Artikel veröffentlicht am , Marc Stöckel
Paypal führt eine eigene Kryptowährung ein.
Paypal führt eine eigene Kryptowährung ein. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der US-amerikanische Zahlungsdienstleister Paypal hat gestern den Start einer unternehmenseigenen Kryptowährung namens Paypal USD (PYUSD) bekanntgegeben. Wie der Konzern in einer neuen Mitteilung erklärt, soll PYUSD vollständig durch US-Dollar-Einlagen, kurzfristige Staatsanleihen und "ähnliche Zahlungsmitteläquivalente" gedeckt sein und als sogenannter Stablecoin stets einen Wert von genau einem US-Dollar beibehalten. Darüber hinaus soll ab September jeden Monat ein Bericht über die genaue Zusammensetzung der Vermögenswerte veröffentlicht werden, mit denen Paypal USD gedeckt ist.

Paypal USD soll den Einsatz digitaler Vermögenswerte beflügeln

Zunächst will Paypal die Kryptowährung schrittweise an US-Kunden ausgeben. Wer PYUSD besitzt, soll damit nicht nur seine Einkäufe bezahlen oder Geld direkt an andere Personen schicken können. Auch der Transfer zwischen Paypal und kompatiblen Kryptowallets sowie die Umwandlung in andere unterstützte Kryptowährungen sei möglich, heißt es. Den aktuellen Wechselkurs sowie möglicherweise anfallende Transaktionsgebühren will der Konzern jeweils angeben.

Wie der Zahlungsdienstleister erklärt, soll Paypal USD dabei helfen, "die Reibung für Zahlungen in virtuellen Umgebungen zu reduzieren" sowie "schnelle Werttransfers zu erleichtern". Darüber hinaus will Paypal mit PYUSD auch internationale Finanztransaktionen vereinfachen und "die weitere Expansion in digitale Vermögenswerte durch die größten Marken der Welt fördern".

PYUSD basiert auf der Ethereum-Blockchain

Bei PYUSD soll es sich um einen ERC-20-Token handeln, der auf der Ethereum-Blockchain basiert und damit vom ersten Tag an einer großen und wachsenden Gemeinschaft von externen Entwicklern, Wallets und Web3-Anwendungen zur Verfügung steht. Auch für etablierte Kryptowährungsbörsen soll es folglich leicht sein, Paypal USD in ihr Handelsgeschehen aufzunehmen.

Schon zuvor zeigte sich Paypal offen für den Kryptowährungsmarkt, indem das Unternehmen etwa den Kauf und Verkauf von Bitcoin über das eigene Ökosystem ermöglichte. Später gab der Konzern für seine Kunden auch die Ausführung von Bitcoin-Transaktionen zwischen Paypal und externen Kryptowallets frei, was dem Handel mit der Kryptowährung weitere Möglichkeiten eröffnete.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


PanicMan 21. Aug 2023

Genau das Gleiche gibt es doch schon als USDT, oder irre ich mich da?

luke93 14. Aug 2023

Dann kann man auch einfach ein zusätzliches Konto in USD bei seiner Hausbank oder Wise...

Suddenly 09. Aug 2023

Mit Lightning skaliert zumindest Bitcoin hervorragend bei minimal steigendem Energiebedarf.

Urbautz 09. Aug 2023

Edge bietet inzwischen sehr komfortable Zahlungsmöglichkeiten via Kreditkarte. Karte...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Augen
Besser sehen bei der Bildschirmarbeit

Arbeitsplatzbrille, Blaulichtfilter, Glaukom: Was ist bei langen Arbeitszeiten am Monitor zu beachten? Eine Augenärztin gibt Tipps.
Von Peter Steinlechner

Augen: Besser sehen bei der Bildschirmarbeit
Artikel
  1. Elektroauto: Tesla will den Cybertruck schwimmfähig machen
    Elektroauto
    Tesla will den Cybertruck schwimmfähig machen

    Teslas elektrischer Pick-up soll laut Elon Musk mindestens 100 Meter weit durchs Wasser schwimmen.

  2. Do Kwon: Terra-Luna-Gründer wird vorerst nicht ausgeliefert
    Do Kwon
    Terra-Luna-Gründer wird vorerst nicht ausgeliefert

    Eigentlich sollte Do Kwon wegen des Zusammenbruchs der Kryptowährung Terra aus Montenegro abgeschoben werden - das Berufungsgericht wies die Entscheidung zurück.

  3. Frigate: Intelligente Videoüberwachung ohne Cloudzwang
    Frigate
    Intelligente Videoüberwachung ohne Cloudzwang

    Mit der Open-Source-Software Frigate lässt sich eine moderne Videoüberwachung realisieren - ohne Hersteller-Cloud und unabhängig von der Hardware.
    Von Dominik Haas

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • MSI XMAS-Sale • Switch-Spiele -80% • Crucial P5 Plus SSD 500GB 39,99€ • Nur noch kurz: 3 für 2 Games-Aktion (PS5, PS4, Xbox, PC) • Apple Week • AVM Fritz Box 7510 74,99€ • Avatar, AC: Mirage & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ [Werbung]
    •  /