Stable Diffusion: Entwickler baut QR-Codes im Anime-Stil mit KI
Der Entwickler Nhciao hat auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) eine Reihe von QR-Codes präsentiert, die nicht nur aus den gewohnten schwarzen Kästchen bestehen. Stattdessen handelt es sich um kleine Kunstwerke im Anime-Stil, die trotz der Verfremdungen aber immer noch als QR-Code funktionieren. Es gibt auch Codes im Stil asiatischer Kunst.
Das Einzige, das auf den ersten Blick an einen QR-Code erinnert, sind die drei großen Quadrate in der linken unteren, linken oberen und rechten oberen Ecke. Der Rest der gezeigten QR-Codes stellt ein Bild dar, das nicht zwingend als QR-Code identifizierbar ist. Erst bei genauerem Hinsehen oder bei der Betrachtung von weiter weg ist die Struktur des Codes halbwegs erkennbar.
Wie Ars Technica(öffnet im neuen Fenster) unter Bezugnahme auf einen Blogpost(öffnet im neuen Fenster) in Mandarin berichtete, erstellte der Macher der QR-Codes diese mit Hilfe des KI-Bildgenerators Stable Diffusion. Dabei wurde die Funktion der Engine verwendet, die ein existierendes Bild mit Hilfe von KI transformiert. Diese Transformation wird durch Eingaben der Nutzer beeinflusst.
Stable Diffusion verbindet Bild und Code
Vereinfacht gesprochen hat der Entwickler Nhciao verschiedene Controlnet-Modelle trainiert, bestehende QR-Codes in verschiedenen Stilen mit Bildern zu verknüpfen und dabei die Grundform des QR-Codes beizubehalten. Details beschreibt der Entwickler in seinem Blogpost.
Dank der eingebauten Fehlertoleranz von QR-Codes können die so entstehenden kleinen Kunstwerke weiter ausgelesen werden. QR-Codes können normalerweise auch dann noch gelesen werden, wenn sie beispielsweise verschmutzt sind; diesen Umstand nutzt das KI-Modell bei der Erstellung der Anime-Codes aus.
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