Abo
  • IT-Karriere:

Staatstrojaner aus Israel: Verint will angeblich NSO-Group kaufen

Für rund 1 Milliarde US-Dollar soll die Überwachungsfirma NSO Group an Verint verkauft werden. Das Unternehmen wurde häufiger für den Verkauf von Schadsoftware an Unrechtsregime kritisiert.

Artikel veröffentlicht am ,
NSO Group hat die Pegasus-Malware entwickelt.
NSO Group hat die Pegasus-Malware entwickelt. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Die US-Sicherheits- und Softwarefirma Verint will Medienberichten zufolge die israelische Sicherheitsfirma NSO Group kaufen. Für den Kauf des Herstellers von Staatstrojanern und Überwachungssoftware ist nach Angaben des Wall Street Journal ein Kaufpreis von rund 1 Milliarde US-Dollar eingeplant.

Stellenmarkt
  1. H&D - An HCL Technologies Company, Gifhorn
  2. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München

NSO Group gehört derzeit zu der Investmentgesellschaft Francisco Partners. Beide Unternehmen wollen die angebliche Übernahme nach derzeitigem Kenntnisstand nicht kommentieren. Für die Übernahme würde Francisco Partner von Verint Aktien bekommen, außerdem würden Schulden übernommen, schreibt das Wall Street Journal. Verint arbeitet eng mit den US-Sicherheitsbehörden zusammen.

Sollte der Deal wie beschrieben stattfinden, würde Francisco Partners ein gutes Geschäft machen. Denn im Jahr 2014 hatte das Unternehmen für NSO nur rund 110 Millionen US-Dollar bezahlt. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen außerdem die Zertifizierungsstelle Comodo gekauft, was bei einigen Aktivisten für Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit und dem Vertrauen in die Zertifikate geführt hatte. Francisco Partners hatte aber immer betont, die Geschäfte der Tochterfirmen strikt zu trennen.

NSO Group wurde in der Vergangenheit kritisiert, weil Spionagesoftware des Unternehmens auch in Ländern mit problematischer Menschenrechtssituation eingesetzt wurde. Das in Toronto beheimatete Citizen Lab hatte verschiedene Samples der Malware untersucht und ihr den Namen Pegasus gegeben. Die Software wurde unter anderem gegen den Menschenrechtsaktivisten Ahmed Mansour eingesetzt. NSO will auch einige aktuelle iPhones mit Malware infizieren können, es gibt aber auch eine Android-Version von Pegasus.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€
  2. 239,00€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de
  4. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung

tomate.salat.inc 29. Mai 2018

Entweder das - oder du wirst zu einem assozialen AdBlock-Nutzer der elendig in der Hölle...

LPferd 29. Mai 2018

k/T


Folgen Sie uns
       


Bose Frames im Test

Die Sonnenbrille Frames von Bose hat integrierte Lautsprecher, die den Träger mit Musik beschallen können. Besonders im Straßenverkehr ist das offene Konzept praktisch.

Bose Frames im Test Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    Autonomes Fahren: Per Fernsteuerung durch die Baustelle
    Autonomes Fahren
    Per Fernsteuerung durch die Baustelle

    Was passiert, wenn autonome Autos in einer Verkehrssituation nicht mehr weiterwissen? Ein Berliner Fraunhofer-Institut hat dazu eine sehr datensparsame Fernsteuerung entwickelt. Doch es wird auch vor der Technik gewarnt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
    2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
    3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

      •  /