Staatsministerin Aigner: Bayern zählt Huawei zu "innovativsten Unternehmen der Welt"
Bayern beschwört seine Partnerschaft mit Huawei. Bei einer Vertragsunterzeichnung für ein 5G-Testnetz in München setzte sich Wirtschaftsministerin Aigner sehr für den Ausrüster ein.
Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat auf einer Reise nach China einen Vertrag zu 5G mit Huawei unterzeichnet und sehr lobende Worte für den chinesischen Netzwerkausrüster gefunden. Nach Angaben ihres Ministeriums auf Anfrage von Golem.de erklärte Aigner nach einem Treffen mit Huawei-Vorstandsmitglied Ryan Ding: "Als eines der innovativsten Unternehmen der Welt ist Huawei der richtige Partner für Bayern. Mit der 5G-Testumgebung vertiefen wir unsere vertrauensvolle Zusammenarbeit."
Huawei trage mit seinen Produkten in den Bereichen Telekommunikation und Industrie 4.0 dazu bei, dass die bayerischen Unternehmen sich positiv entwickelten. "Deshalb setze ich mich persönlich dafür ein, die Zusammenarbeit mit Huawei auszubauen und zu vertiefen."
Innerstädtische 5G-Testumgebung in München
Bei Aigners China-Besuch unterzeichnete sie in der Unternehmenszentrale Huaweis in Shenzhen eine Vereinbarung über die Errichtung und den Betrieb einer innerstädtischen 5G-Testumgebung in München, die bereits im Februar 2015 angekündigt worden war. In dem Testnetz bekämen Firmen an drei Standorten im Münchener Stadtgebiet die Möglichkeit, "5G-Anwendungen unter realen Bedingungen zu erproben". Die Bayerische Staatsregierung unterstützt Huawei bei der Projektumsetzung. Weitere Partner sind die Stadt München, die TU München sowie der lokale Netzbetreiber M-net.
Huawei geht davon aus, dass die ersten 5G-Netze ab 2020 marktreif sein werden. Im Vergleich zu den derzeitigen 4G-Mobilfunknetzen bietet 5G neben einer deutlich höheren Kapazität geringe Latenzzeiten von weniger als 1 Millisekunde. Der künftige 5G-Standard soll eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bringen.
Aigner reiste mit einer 25-köpfigen Delegation nach China, neben Huawei besuchte sie auch die chinesischen IT-Unternehmen Wechat und Inspur. Zudem war bei den politischen Gesprächen eine direkte Flugverbindung zwischen Guangzhou, einem der größten wirtschaftlichen Ballungsräume Chinas, und dem Münchner Flughafen Thema.
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Wir haben jetzt verstanden dass du die Bayern nicht magst. Ahnung hast du aber dadurch...
Was hat das mit dem Artikel über Huawei zu tun?
na, da weißman doch gleich, wo die fachfrau nach der pol. karriere verbleibt.
...steht in CSU-Kreisen doch eh "Paulaner".