Staatsanwaltschaft Dresden: Ermittlungen führten vermutlich zu Movie2k-Abschaltung

Die Staatsanwaltschaft Dresden vermutet, dass ihre Ermittlungen im Umfeld von Kino.to und Movie2k zur Abschaltung der illegalen Streamingplattform geführt haben. Doch es gibt noch eine weitere Theorie.

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Staatsanwaltschaft Dresden: Ermittlungen führten vermutlich zu Movie2k-Abschaltung
(Bild: Screenshot Golem.de)

Laut Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein aus Dresden sind die Ermittlungen der Behörde wahrscheinlich der Grund für die Abschaltung des illegalen Streamingportals Movie2k. Klein erklärte Golem.de, dass es im Rahmen der Ermittlungen zu Kino.to Hinweise gegeben habe, dass Beschuldigte aus dem Kino.to-Umfeld auch Kontakte zu Movie2k hätten. Klein sagte: "Wir halten es im Hinblick auf Ermittlungsmaßnahmen der letzten Woche daher für naheliegend, dass die Abschaltung von Movie2k eine Folge dieser Maßnahmen ist. Weitere Angaben kann ich derzeit im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht machen."

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Mit "Maßnahmen" könnte Klein die Festnahme des mutmaßlichen früheren Uploaders des Streaming-Portals Kino.to meinen. Nach Schließung von Kino.to habe der Mann mit dem Netznamen Hologramm bei den aktuell aktiven illegalen Streaming- und Download-Angeboten für kontinuierlichen Nachschub an Kino- und Spielfilmen gesorgt, und die Links zu den Dateien an Movie2k oder Kinox.to weitergegeben, erklärte die GVU. Da er bei der Festnahme ein Geständnis ablegte, kam der Beschuldigte nicht in Haft.

Movie2k ist seit dem 29. Mai 2013 offline, weil der Domainname nicht mehr per DNS zu einer IP-Adresse aufgelöst werden kann. Üblicherweise haben nur die Eigentümer eines Domainnamens beziehungsweise deren Hoster Einfluss darauf, auf welche IP-Adresse ein Domainname verweist.

Matthias Leonardy, Chef der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) erklärte: "Wir können im Moment nicht sagen, welche Gründe zu der derzeitigen Nichterreichbarkeit von Movie2k führen." Möglich sei, dass die Betreiber "die Seite selbst abgeschaltet haben". Wenn die Betreiber zur nachhaltigen Eindämmung der andauernden Urheberrechtsverletzungen beitragen würden, also ihre Kontakte an die Ermittlungsbehörden verrieten, sei die "GVU jederzeit zu Gesprächen bereit".

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Offenbar aus der illegalen Filmkopierszene bekam Golem.de den Hinweis, dass die Abschaltung von Movie2k in Zusammenhang mit Liberty Reserve aus Costa Rica stehen könnte, einem Zahlungsdienstleister im Internet. Über diesen konnten Kriminelle ihre Einnahmen aus Drogenhandel, Kreditkartenbetrug oder Kinderpornografie waschen.

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neocron 02. Jun 2013

Jupp unlogische und absolut unbegruendbare Meinungen sind die besten ... das schliesst...

co420 01. Jun 2013

sieht eher so aus als hätte kinox.to movie2k übernommen. zummindest liegen movie4k und...

NoMercyB3n 01. Jun 2013

Nein http://movie4k.to/ bzw. wenn du auf movie2k.to gehst wirst du da hin geleitet.

Charles Marlow 31. Mai 2013

Und nicht immer bloss Negativschlagzeilen wie illegale Rasterfahndungen, systematische...



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