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SSDs und RAM: Kingston HyperX bekommt einen neuen Namen

Künftig werden SSDs und Arbeitsspeichermodule nicht mehr unter der Marke HyperX verkauft. Der neue Name: Kingston Fury.
/ Oliver Nickel
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Die Marke HyperX ist bei Kingston passé. (Bild: Kingston)
Die Marke HyperX ist bei Kingston passé. Bild: Kingston

Da der Konzern HP die Zubehörsparte unter der Marke HyperX von Kingston gekauft hat, musste das Unternehmen sich einen neuen Namen für die eigenen Gaming-Produkte ausdenken. Künftig heißt die Hardware Kingston Fury(öffnet im neuen Fenster) . Darunter sollen SSDs und RAM-Module verkauft werden, wie es bisher auch der Fall war.

Entsprechend soll sich auch die neue Marke größtenteils an Enthusiasten richten. Kingston spricht etwa von Personen, die High-End-PCs selbst bauen oder exzessives Overclocking betreiben.

"Leistungsfunktionen reichen von Plug and Play Auto-Overclocking zu zwei Klassifikationen von Intel XMP" , schreibt das Unternehmen auf der Ankündigungsseite. Kingston wird dabei herkömmliche DDR4-DIMMs und auch SO-DIMM-Module anbieten, die dann etwa in ein Notebook oder einen kompakten PC gesteckt werden können.

SSDs für alle Budgets

Kingston wird zudem weiter sowohl SSDs im 2,5-Zoll-Formfaktor mit SATA-Interface als auch M.2-Laufwerke mit NVMe-Schnittstelle bauen. Dabei soll es wohl auch Fury-Speichermedien geben, die sich für den Einbau in eine Playstation 5 oder Xbox Series X/S eignen.

Dazu zählen aber nicht nur High-End-Produkte für viel Geld. Kingston wird auch weiterhin preisgünstige SSDs anbieten, die Speicherkapazität vor Geschwindigkeit und Zugriffszeit stellen. Typischerweise werden dafür günstigere QLC-Flash-Bausteine genutzt.

Derzeit befindet sich die Marke HyperX noch im Umbau. Diverse Produktseiten führen noch auf die alte HyperX-Bezeichnung, können aber auch über das Suchwort Fury erreicht werden. Für weitere Verwirrung sorgen Produkte wie die Kingston HyperX Fury SSD(öffnet im neuen Fenster) , die beide Markennamen in der Bezeichnung trägt. Bis sich die Marke vollständig von den HP-Peripheriegeräten wie Headsets, Mäusen und Tastaturen abhebt, wird also noch einige Zeit vergehen.


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