Verfügbarkeit und Fazit

Die 1 TByte große SSD Seagate Ironwolf 125 ist bei diversen Fachhändlern ab einem Preis von 150 Euro erhältlich. Für das 4-TByte-Modell der Ironwolf-NAS-HDD werden 100 Euro fällig. Die Pro-Version mit 4 TByte kostet ab 110 Euro. Alle Produkte gibt es in verschiedenen Größen bis zu 18 TByte pro Laufwerk.

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Ganz klar: Viele Argumente bleiben den traditionellen HDDs auch im NAS-Bereich nicht mehr. Das bestätigt unser Vergleich zwischen der SSD Ironwolf 125 und der HDD Ironwolf NAS. Das definitiv noch immer geltende Kaufargument ist eindeutig der Preis pro GByte. Hier können HDDs einfach mehr liefern. Die nur 1 TByte fassende SSD ist 50 Prozent teurer als unsere HDD - und die kommt auf 4 TByte Kapazität.

Je nach Modell bietet Seagate für beide Produkte ähnliche Zusatzleistungen an. Das schließt lange Herstellergarantien und einen Drei-Jahre-Datenwiederherstellungsservice mit ein. Hier können Interessenten wenig falsch machen. Uns hat zudem überrascht, dass Seagate der Ironwolf-125-SSD eine längere Betriebssdauer zuschreibt. Sowohl die Ironwolf NAS als auch die robustere NAS Pro sind unterlegen.

In allen Leistungstests hängt unsere SSD die HDD merklich ab. Das gilt fürs Kopieren diverser Ordner und das Wiederherstellen von Snapshots auf dem NAS selbst. Allerdings sollten wir uns bewusst sein, dass die Netzwerkverbindung ein nicht zu unterschätzender Flaschenhals ist.

  • Seagate Ironwolf 125 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf 125 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf 125 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf 125 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf 125 (unten) und Seagate Ironwolf NAS (oben) (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf NAS (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf NAS (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf NAS (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Seagate Ironwolf 125 (unten) und Seagate Ironwolf NAS (oben) (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

In einem Gigabit-Ethernet-Netzwerk - dem noch geltenden verbreiteten Standard - stößt vor allem die SSD schnell an die Grenzen der Schnittstelle und ist im Benchmark mit der HDD sogar gleichauf. Allerdings merken wir bereits hier, dass sie über die Zeit gesehen konstantere Datenraten liefert, gerade beim Schreiben vieler kleinteilige Dokumente. Auch ist die SSD in eigentlich allen Aufgaben, die direkt auf dem NAS ablaufen, maximal sechsmal schneller unterwegs - und das merken wir schnell.

Seagate IronWolf 125 SSD 1 TB, interne NAS SSD, SATA mit 6 GB/s, 2.5 Zoll bis zu 560 MB/s, schwarz, inkl. Datenrettungs-Service, Modell: ZA1000NM1A002, FFP

Im Betrieb klackern die zwei HDDs im RAID 1 ständig hörbar vor sich hin. Die zwei SSD-Pendants sind komplett lautlos. Dabei benötigen sie 2,5 statt 5 Watt Energie, was im Jahr ein paar Euro einspart. Das reicht aber nicht, um den hohen Anschaffungspreis zu decken.

In naher Zukunft könnte sich aber auch der letzte Vorteil von HDDs erledigen, denn Flash-Speicher wird immer günstiger. Momentan können wir sagen: HDDs lohnen sich für Menschen, die viel Kapazität für weniger Geld haben wollen. Wenn für uns Geld weniger eine Rolle spielt, dann machen wir auch heute schon mit einer SSD im NAS wenig falsch.

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 HDD klackert langsamer
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Frenko 27. Okt 2020

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svolaf 25. Okt 2020

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wurstdings 23. Okt 2020

Also manchmal fühlt man sich hier nicht wie in einem IT Forum, sondern wie in nem Forum...

wurstdings 22. Okt 2020

Oh, tatsächlich gibt es 2 Geräte mit Passivkühlung von MikroTik. Aber läuft ja dann doch...


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