SSD: Samsung verkauft die 960 Evo ab 130 Euro

Ende November 2016 bringt Samsung die 960 Evo in den Handel. Die SSDs mit PCIe-Anschluss und NVMe-Protokoll sind angesichts ihrer Leistung günstig, die Pro-Modelle kosten ein Drittel mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung 960 Evo
Samsung 960 Evo (Bild: Andreas Sebayang)

Der südkoreanische Hersteller Samsung hat angekündigt, dass die 960 Evo in den kommenden Wochen verfügbar sein soll. Die SSD sei ab Ende November oder Anfang Dezember 2016 in Deutschland erhältlich. Vorgestellt wurde das Flash-Drive auf dem Samsung SSD Summit in Seoul, der im vergangenen September stattfand. Die 960 Evo ist die günstigere und etwas langsamere Alternative zur 960 Pro, die wir im Oktober getestet hatten.

  • SSD 960 Evo (Bild: Samsung)
  • SSD 960 Evo (Bild: Samsung)
  • SSD 960 Evo (Bild: Samsung)
  • SSD 960 Evo (Bild: Samsung)
  • SSD 960 Evo (Bild: Samsung)
SSD 960 Evo (Bild: Samsung)
Stellenmarkt
  1. Informatiker / Fachinformatiker im IT-Servicedesk (m/w/d)
    Heinrich Schmid Systemhaus GmbH, Reutlingen
  2. Developer (m/w/d) Microsoft Dynamics 365 Business Central
    B.i.Team Gesellschaft für Softwareberatung mbH, Karlsruhe, München und Berlin
Detailsuche

Bei der 960 Evo handelt es sich um eine einseitig bestückte SSD für den M.2-Slot, sie weist eine Länge von 80 mm auf und ist damit zu den allermeisten Mainboards und Notebooks kompatibel. Samsung verkauft sie mit 250 GByte (130 Euro), mit 500 GByte (250 Euro) und mit 1 TByte (480 Euro). Die 960 Pro wiederum beginnt erst bei 500 GByte (330 Euro) und wird auch mit 1 TByte (620 Euro) und 2 TByte (1.300 Euro) angeboten.

Technisch unterscheiden sich die 960 Evo von den 960 Pro leicht: Beide verwenden zwar einen Polaris-Controller mit fünf ARM-Kernen und acht Speicherkanälen. Der DRAM-Puffer fasst entsprechend der Kapazität zwischen 256 MByte bis 2 GByte. Als Flash-Speicher nutzt Samsung für die 960 Pro einen mit zwei Bit pro Zelle (MLC), für die 960 Evo aber einen mit drei Bit pro Zelle (TLC). Um bei der 250-GByte-Variante für die notwendige Zugriffsparallelität zu sorgen, kommen 128- statt 256-GBit-Dies zum Einsatz.

Überarbeiteter Pseudo-SLC-Puffer

Bei den sequenziellen Datenraten liegen die Pro und die Evo mit bis zu 3,5 statt 3,2 GByte lesend sowie bis zu 2,1 statt 1,8 GByte pro Sekunde schreibend nur wenig auseinander. Allerdings erreicht die 960 Evo diese Werte einzig, wenn die TLCs im Pseudo-SLC-Betrieb angesprochen, also ein Bit pro Zelle geschrieben wird. Wie sich der überarbeitete SLC-Puffer in der Praxis schlägt, schauen wir uns voraussichtlich in einer der kommenden Wochen an.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Größte Unterschiede zwischen Pro und Evo sind das garantierte Schreibvolumen und der Garantiezeitraum: Innerhalb von drei statt fünf Jahren darf nur die Hälfte an Daten in den Flash-Speicher geschrieben werden. Bei den Modellen mit 500 GByte sind es etwa 200 statt 400 TByte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cyrcle Phone 2.0
Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten

Dass Mobiltelefone in den letzten 20 Jahren meist nicht rund gewesen sind, scheint einen guten Grund zu haben, wie das Cyrcle Phone 2.0 zeigt.

Cyrcle Phone 2.0: Rundes Smartphone soll 700 Euro kosten
Artikel
  1. A New Beginning: Jetzt wird Outcast wirklich fortgesetzt
    A New Beginning
    Jetzt wird Outcast wirklich fortgesetzt

    Rund 22 Jahre nach dem Start des ersten Teils gibt es die Ankündigung von Outcast 2 für Xbox Series X/S, Playstation 5 und Windows-PC.

  2. Bundesinnenministerium: Nur jede neunte Verwaltungsleistung ist digitalisiert
    Bundesinnenministerium
    Nur jede neunte Verwaltungsleistung ist digitalisiert

    Meldebescheinigungen oder Baugenehmigungen warten weiter auf die Digitalisierung.

  3. Smartphones: Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen
    Smartphones
    Huawei versucht nicht mehr, die besten Produkte zu machen

    Das Handelsembargo der USA gegen Huawei zeigt Wirkung, wenn auch anders als geplant.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13: jetzt alle Modelle vorbestellbar • Sony Pulse 3D PS5-Headset Midnight Black vorbestellbar 89,99€ • Breaking Deals mit Club-Rabatten (u. a. Samsung 65" QLED 1.189,15€) • WD Black SN750 1TB 96,99€ • Amazon Exklusives in 4K-UHD • GP Anniversary Sale: History & War [Werbung]
    •  /