Schnell - aber nicht unschlagbar
Für unseren Test der HyperX Predator stellte Kingston das Modell mit 480 GByte zur Verfügung. Eine direkte Vergleichbarkeit zu anderen SSDs ist daher nur gegeben, wenn diese eine ähnliche Kapazität aufweisen - andernfalls kann der Controller oft seine zur Verfügung stehenden Kanäle nicht ausreizen. Im Falle von Samsungs XP941-SSD haben wir die 512-GByte-Version im Testlabor, bei Plextors M6e Black Edition und Intels SSD 750 nicht.
Kurz: Die Plextor-SSD würde etwas schlechter abschneiden und die Intel-SSD besser, wenn sie mit 512 und 400 GByte statt mit 256 GByte und 1,2 TByte antreten müssten. Wir bitten, diese Einschränkung beim Auswerten der Messresultate zu beachten, für eine Einordnung genügt unser Testumfeld jedoch.
Die PCIe-Anbindung und der Marvell-Controller beschleunigen Kingstons HyperX Predator SSD deutlich: Unseren Dupliziertest beendet sie abgesehen vom 1,2-TByte-Modell der Intel SSD 750 schneller als alle anderen Drives. Hierbei muss die SSD insgesamt 50 GByte Daten - kleine wie große, komprimierbare und nicht komprimierbare - verdoppeln. Das Drive liest und schreibt also gleichzeitig, was in der Praxis etwa der Fall ist, wenn ein großer Spieleordner wie der von GTA 5 von einer Partition der SSD auf eine andere verschoben wird.
Sehr hohe sequenzielle Datenraten
Bei großen Dateien wie Texturpaketen erreicht die HyperX Predator SSD hohe sequenzielle Datenraten. Bei Einzeltests wie der Crystal Disk Mark, der auf nicht komprimierbare Daten setzt, liefert das Kingston-Drive bis zu 1,4 GByte pro Sekunde. Viel mehr scheint der Controller nicht zu schaffen, was der AS SSD Benchmark bestätigt. Dieser setzt ausschließlich auf komprimierbare Daten, was bei der HyperX Predator SSD aber keinen Unterschied macht.
Geht es hingegen darum, viele kleine Dateien zu lesen oder schreiben, kann sich das Kingston-Drive vielerorts nicht von handelsüblichen Sata-SSDs absetzen: Wird nur ein Befehl in der Warteschlange abgearbeitet, bleibt es bei den üblichen 30 bis 40 MByte pro Sekunde schreibend und bis zu rund 125 MByte lesend. Vorteile hat die HyperX erst bei 32 oder 64 Befehlen, solch tiefe Warteschlangen sind abseits von Serveranwendungen aber kaum anzutreffen.
Kommen wir zum Fazit.
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| SSD HyperX Predator im Test: Kingstons Mischung ist gelungen | Fazit und Verfügbarkeit |










Weil's für den Hersteller einfacher/billiger ist schätze ich. Die native Schnittstelle...
Wenn man Sachen im HighEnd-Bereich von Kingston holt, kommen die ganz ohne...
..die HyperX Predator aber vor Ablauf der Garantie ausgetauscht haben." Äh, warum das jetzt?
Die Datentransferrate ist bei SSDs je nach Einsatzzweck sekundaer. Wichtig ist I/O. Was...