Schnelles Lesen auch bei kleinen Dateien

Wie bei vielen Komponenten, auch CPUs, üblich, schickte Samsung nur eine Vorserienversion des größten Modells zum Test. Die folgenden Werte beziehen sich also auf einen Vergleich der SSD 840 Pro mit 512 GByte zur Intel SSD 520 mit 240 GByte. Als direkten Vorgänger verwendeten wir die SSD 830 mit 128 GByte Größe, was auch laut Samsung das meistverkaufte Modell der Serie ist. Die 830er SSDs mit 256 und 512 GByte sind beim Schreiben etwas schneller als die Version mit 128 GByte.

  • 1 GByte Daten, Core i7-2600K auf Asus P8Z77-V
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  • 1 GByte Daten, Core i7-2600K auf Asus P8Z77-V
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  • Laufzeit laut Samsungs eigenen Messungen
  • Daten der SSD 840 Pro
  • Die SSD 840 pro ohne Gehäuse,
  • Weiterentwicklungen seit der 830
  • Samsungs eigene Benchmarks zu den IPOS.
  • Schneller im PCMark laut Samsung
  • Das Tempo soll auch nach Jahren kaum fallen
  • Die Unterschiede zwischen 840 und 840 pro
  • Daten der 840, auch sie beherrscht AES-Verschlüsselung
1 GByte Daten, Core i7-2600K auf Asus P8Z77-V
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Schon beim sequenziellen Lesen ist die 840 Pro mit 508 zu 487 Megabyte pro Sekunde etwas fixer als Intels SSD, und beim Schreiben von schlecht komprimierbaren Daten mit 487 zu 308 MByte/s erst recht. Das liegt vor allem daran, dass Samsungs Controller anders als der von Intel verbaute Sandforce-Chip nicht auf Kompression setzt. Sind die Daten aber noch gut zu verkleinern, kommt die SSD 520 auf 506 MByte/s beim Schreiben, sie ist dann schneller als Samsungs neues Laufwerk. In der Praxis kommen solche Daten, die nur aus sich wiederholenden kurzen Mustern bestehen, aber kaum vor - sowohl JPEG-Bilder als auch Videos sind stets schon so komprimiert, dass auch eine Verkleinerung per Hardware hier kaum noch etwas herausholen kann. Die Serie 830 liegt in beiden Szenarien hinter der 840 Pro zurück.

Auch bei 4 Kilobyte kleinen Blöcken, die zufällig gelesen und geschrieben werden, schlägt die 840 Pro die SSD 520. Hier kommt das Samsung-Laufwerk auf 33 und 71 MByte/s - schreibt durch den Cache also schneller als es liest - und die Intel-SSD erreicht nur 28 beziehungsweise 69 MByte/s. Die Angaben beziehen sich auf kaum komprimierbare Daten. Das sind beim Lesen immerhin noch 18 Prozent mehr Tempo. Das rechtfertigt zwar nur bei Spezialfällen wie Datenbankservern vielleicht einen Umstieg, macht die Samsung-SSD aber bei einer Neuanschaffung attraktiver. Wie viel eine neue SSD-Architektur bei Controller und Cache bringen kann, zeigt der Vergleich zur Serie 830, wo das ohnehin etwas langsamere 128-GByte-Modell nur auf 22 beziehungsweise 59 MByte/s kommt. Die 840 Pro ist damit beim Lesen vieler kleiner Dateien 50 Prozent schneller.

Andere nicht bewertete Messungen mit IOMeter zeigten aber die Tendenz, dass die SSD 520 von Intel in einigen Szenarien, wo es auf viele IOPS ankommt, die 840 Pro immer noch schlagen kann. Durch Samsungs kurzfristige Planung inklusive einer Verschiebung der Sperrfristen ließ sich das nicht mehr abschließend prüfen. Es ist aber, wie bei SSD üblich, nicht ausgeschlossen, dass die Laufwerke durch neue Firmwareversionen noch schneller werden können. Ansonsten verhielt sich unser Muster bei einigen Stunden Betrieb unauffällig und ließ sich sowohl unter Windows 7 als auch Version 8 mehrfach formatieren, partitionieren oder mit dem Samsung-Tool "Magician" - vergleichbar mit Intels SSD-Toolbox - zum Freigeben gelöschter Bereiche bewegen.

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 Neuer Controller mit Cortex-KernenLebensdauer und Fazit 
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chrulri 02. Okt 2012

RevoDrive x2, kein Problem. Schlussendlich nichts anderes als ein SATA RAID0 Controller...

chrulri 28. Sep 2012

Mein Beileid D:

chrulri 28. Sep 2012

Du könntest ja den WLAN Chip an den SATA Port hängen :-o

genau-mein... 27. Sep 2012

Hatte eine 64 GB 830er im 5 Jahre alten Notebook (17" > T7100 1,8GHZ*2 2MB; 2GB RAM...

xmaniac 25. Sep 2012

Naja sehr "Mittelgut" - auch der Vorläufer hatte keinen Sandforce Controller...



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