SSD 670p: Intels QLC-Modell ist schneller und haltbarer

Die dritte Generation von Intels QLC-SSDs setzt auf schnellen 144-lagigen Flash-Speicher, der Listenpreis liegt allerdings viel zu hoch.

Artikel veröffentlicht am ,
SSD 670p mit 144-Layer-Flash-Speicher
SSD 670p mit 144-Layer-Flash-Speicher (Bild: Intel)

Intel hat die SSD 670p vorgestellt, eine zum Start drei Modelle umfassende Serie von NVMe-SDDs mit QLC-basiertem 3D-Flash-Speicher mit vier Bit pro Zelle. Diese folgt auf die älteren SSD 660p und SSD 665p, ist also bereits die dritte Reihe.

Stellenmarkt
  1. Solution Engineer (m/w/d) Senior Expert
    Vodafone GmbH, Eschborn
  2. IT-Professional (m/w/d) - Systemverwaltung
    Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Rosenheim
Detailsuche

Die SSD 670p hatte Intel vor ein paar Monaten bereits angekündigt, der Hersteller war dabei aber nicht ins Detail gegangen. Neu sind der 144-lagige Flash-Speicher (48+48+48) mit vier Bit pro Zelle (QLC, Quad Level Cell) für 1 TBit Kapazität pro Die und der SM2265G-Controller (PCIe Gen3 x4) von Silicon Motion.

Bei der SSD 660p und der SSD 665p fiel der QLC-Speicher durch seine niedrige Geschwindigkeit auf, wenn der SLC-Puffer erschöpft war. Bei der SSD 670p hat Intel den statischen und den dynamischen Cache verbessert, indem die Aufteilung verändert wurde.

SLC-Puffer hält länger, QLC ist schneller als früher

Das 1-TByte-Modell etwa hat 12+128 GByte, der dynamische Puffer aber steht bis zu einem Füllstand von 85 Prozent statt 75 Prozent zur Verfügung. Danach sinkt die Schreibrate der SSD 670p von bis zu 2,5 GByte/s auf rund 400 MByte/s - immerhin das Doppelte der SSD 660p.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.–14. Januar 2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Ein weiterer Vorteil des QLC-Flash-Speichers mit 144 Lagen ist dessen Haltbarkeit: Intel gibt 185 TBW (Total Bytes Written) pro 512 GByte bei der SSD 670p an, bei der älteren SSD 660p sind es nur 100 TBW und bei der SSD 665p noch 150 TBW. Intel gibt fünf Jahre Garantie auf die SSD 670p, so wie bei den Vorgängern auch.

  • SSD 670p mit 144L-QLC-Speicher (Bild: Intel)
  • SSD 670p mit 144L-QLC-Speicher (Bild: Intel)
  • SSD 670p mit 144L-QLC-Speicher (Bild: Intel)
SSD 670p mit 144L-QLC-Speicher (Bild: Intel)

Die Listenpreise sehen wie folgt aus: 329 US-Dollar für 2 TByte, 154 US-Dollar für 1 TByte und 89 US-Dollar für 512 GByte. Angesichts anderer QLC-SSDs wie der Sabrent Rocket Q - hier sogar mit PCIe Gen4 statt Gen3 - ist das viel zu teuer für die gebotene Leistung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Preise in den kommenden Wochen und Monaten einpendeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Anzeige - Ein Vergleichsservice der Golem Media GmbH

SSDs PCI-Express 3.0 - von PCGH getestet

ProduktnameWD BLACK AN1500 Gigabyte AORUS Raid SSDPNY CS3030 HP SSD EX950 Western Digital WD Black SN750 Samsung SSD 970 Evo Plus Teamgroup T-Force Cardea Liquid Samsung SSD 980 LC POWER Phenom Pro Corsair MP400 Kingston KC2500 ADATA XPG S40G Patriot Viper VPR100 Crucial P5 Kioxia Exceria Plus SSD
HerstellerWestern DigitalGigabytePNYHPWestern DigitalSamsungTEAMGROUPSamsungLC-PowerCorsairKingstonADATAPatriot MemoryCrucialKioxia
Weitere Daten anzeigen ...
Kapazität bin./dez.1.863 GiB/2.000 GB1.863 GiB/2.000 GB954 GiB/1.024 GB1.863 GiB/2.000 GB954 GiB/1.024 GB931 GiB/1.000 GB 954 GiB/1.024 GB931 GiB/1.000 GB954 GiB/1.024 GB3.815 GiB/4.096 GB931 GiB/1.000 GB954 GiB/1.024 GB 954 GiB/1.024 GB931 GiB/1.000 GB1.863 GiB/2.000 GB
Transfer R/W AS-SSD 3.249,57/4.164,84 MB/s2.161/2.937 MB/s 2.118/.2894 MB/s2.105/2.728 MB/s2.082/2.140 MB/s2.008/2.798 MB/s 2.033/2.751 MB/s2.130/2.314 MB/s2.043/2.873 MB/s2.334/2.769 MB/s2.232/2.662 MB/s2.328/1.729 MB/s2.321/2.851 MB/s2.199/2.942 MB/s2.038/2.954 MB/s
Kopieren 10/120 GiB37,1 Sek., 80,9 Sek.34,5 Sek., 100 Sek.45,2 Sek., 207 Sek.41,1 Sek., 120 Sek.37 Sek., 105 Sek.34 Sek., 168 Sek.42,3 Sek., 184 Sek.42 Sek., 101 Sek.37,4 Sek., 130 Sek.37,1 Sek., 114 Sek.36,1 Sek., 113 Sek.42,6 Sek., 99,4 Sek.37,2 Sek., 206 Sek.39,7 Sek., 372 Sek.34,9 Sek., 328 Sek.
Herstellergarantie5 Jahre/ 800 TB5 Jahre/ 2.800 TB5 Jahre/ 1.665 TB5 Jahre/ 1.400 TB5 Jahre/ 600 TB5 Jahre/600 TB5 Jahre/ 1.665 TB5 Jahre/ 600 TB5 Jahre/ - TB5 Jahre/ 800 TB5 Jahre/600 TB5 Jahre/640 TB5 Jahre/1.600 TB5 Jahre/600 TB5 Jahre/800 TB
Features
  • Extrem hohe Transferraten
  • Gute Kopierleistung bei 10 GiB
  • Sehr gute Kopierleistung 10 GIB
  • Sehr lange Herstellergarantie
  • Relativ günstig
  • Gute sequentielle Leistung
  • Geringe Latzenz im Gaming-Modus
  • Gute 3.0-Performance
  • Gute Kopierleistung
  • Lange Herstellergarantie
  • Hohe Alltagsleistung
  • Gute Schreibleistung
  • Hohe Kapazität
  • Gute Spitzenleistung
  • RGB-LEDs
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Schnell im Schreiben
  • Gute Schreibleistung
  • Kurze Ladezeiten
  • Gute Schreibleistung
  • DRAM-Cache
Angebote


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Tim Cook: Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung
    Tim Cook
    Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung

    Tim Cook soll 2016 in China für Apple lobbyiert haben - der Deal soll 275 Milliarden US-Dollar wert sein. Öffentlich gemacht wurde die Absprache nicht.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /