Abo
  • IT-Karriere:

Squito: Ballkamera macht im Flug Panoramafotos

Der Squito ist ein Ball mit mehreren eingebauten Kameras. Er muss hoch geworfen werden, um Aufnahmen zu machen, aus denen mit Hilfe der Daten von Sensoren im Ball nachträglich Panoramabilder errechnet werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Fotoball Squito
Fotoball Squito (Bild: Serveball)

Bewegungs- und Lagesensoren und mehrere Kameras stecken in dem kleinen Ball Squito, der hochgeworfen wird und dabei Fotos macht. Die werden dank Software und Sensorauswertung zu einem Panoramabild verrechnet. Steve Hollinger, der Entwickler von Squito, hat nun ein zweites Patent für seinen Kameraball in den USA eingereicht. Im Handel ist Squito mangels finanzkräftigen Partners, der die Produktion finanziert, allerdings noch nicht erhältlich. Ein funktionsfähiger Prototyp existiert schon. Neben Squito wird auch Darkball mit Infrarot-Leuchtdioden für Aufnahmen im Dunkeln entwickelt.

Stellenmarkt
  1. MTU Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen
  2. Rabobank International Frankfurt Branch, Frankfurt am Main

Die Sensoren des Balls erkennen, wenn der Squito geworfen wird und beginnen, Aufnahmen zu machen, was der Videodemonstration zufolge auch recht gut klappt.

Einen Kameraball, der nach einem ganz ähnlichen Prinzip funktioniert, hatte vor zwei Jahren Jonas Pfeil vorgestellt. Dessen Ball ist mit 36 Handykameras mit jeweils 2 Megapixeln Auflösung gespickt, die beim Werfen ein Bild aufnehmen, das zu einem Rundumpanorama zusammengesetzt wird. Die Aufnahme wird im oberen Totpunkt des Wurfs gemacht, was den Vorteil hat, dass sich der Ball dann kaum bewegt. Bei der Wurfkamera wird nur der Werfer abgelichtet, und da sie mit einem Schlag synchron alle 36 Bilder aufnimmt, entstehen auch keine Bewegungsartefakte wie bei anderen Panoramatechniken mit weitwinkligen Objektiven.

In Japan hat Nikon ein Patent angemeldet (2012-189859), das den Auslösemechanismus von Wurfkameras betrifft. Die Kamera soll dann auslösen, wenn sie sich am höchsten Punkt der Wurfbahn befindet. Ein Lagemesser kann außerdem feststellen, in welche Richtung das Objektiv zeigt und zum Beispiel ausschließlich Bodenaufnahmen machen. Außerdem soll der Beschleunigungsmesser eingesetzt werden, um das Objektiv der Kamera noch einzuziehen, wenn sie geworfen wird.

Damit nicht genug: In den USA hat das Unternehmen Bounce Imaging eine tennisballgroße Kamera entwickelt. Sie wird in einen Raum geworfen und macht dort Panoramabilder. Diese zeigen Polizisten und Feuerwehrleuten, was sie im Einsatz erwartet. In diesem Gummiball sitzen sechs Kameras mit Weitwinkelobjektiven, die zusammen ein Panorama eines Raums aufnehmen können. Um jede Kamera herum sind vier Leuchtdioden angebracht, die Licht im nahen Infrarotspektrum ausstrahlen. Damit kann die Kamera wie Squito auch bei Dunkelheit eingesetzt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 83,90€
  3. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)

Soonnydplayer 11. Jul 2013

Ich glaube den findest du dann nie wieder :D

Charles Marlow 10. Jul 2013

Tja, manche überführen sich selbst. ;)

dumdideidum 10. Jul 2013

schon...das setzt aber voraus, dass die Schleuder auch entsprechend senkrecht...

Anonymer Nutzer 10. Jul 2013

schön, dass du den Artikel gelesen hast. cool cool


Folgen Sie uns
       


Kompaktanlage mit Raspi vernetzt

Wie kann eine uralte Kompaktanlage aus den 90er Jahren noch sinnvoll mit modernen Musik- und Videoquellen vernetzt werden?

Kompaktanlage mit Raspi vernetzt Video aufrufen
IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Jobporträt Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
  2. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  3. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

Mordhau angespielt: Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
Mordhau angespielt
Die mit dem Schwertknauf zuschlagen

Ein herausfordernd-komplexes Kampfsystem, trotzdem schnelle Action mit Anleihen bei Chivalry und For Honor: Das vom Entwicklerstudio Triternion produzierte Mordhau schickt Spieler in mittelalterlich anmutende Multiplayergefechte mit klirrenden Schwertern und hohem Spaßfaktor.
Von Peter Steinlechner

  1. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  2. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

    •  /