Square Enix: Megaprojekt Final Fantasy 7 Remake ist nicht PS4-exklusiv

Nun steht es fest: Ein Jahr nach der Veröffentlichung für Sonys Konsole am 3. März 2020 läuft die Exklusivität des Klassiker-Remakes von Final Fantasy 7 ab. Bislang hieß es, dass Square Enix das Rollenspiel nur für die Playstation 4 auf den Markt bringen wollte.
Das Programm könnte dann also auch für die Xbox One, für Windows-PC, für Stadia und andere Plattformen erscheinen. Herausgefunden hat das ein Nutzer, der sich den Aufkleber auf einer Vorabverpackung genauer angeschaut und ein Foto davon auf Twitter veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) hat.
Final Fantasy 7 Remake ist eine von Grund auf neu produzierte Auflage des Spiels, das 1997 für die erste Playstation und zur Überraschung der Community etwa ein Jahr später auch für Windows-PC auf den Markt gekommen ist. Spieler treten mit der Hauptfigur Cloud Strife und zahlreichen Begleitern in einer dystopischen Zukunft an.
Der erste Teil des Remakes soll allerdings nur die ersten paar Stunden des Abenteuers enthalten, in denen Spieler mit Cloud in Midgar unterwegs sind. Dort gibt es im Vergleich zum Original zusätzliche Missionen und Umgebungen sowie mehr Figuren, Gegner und feindliche Oberbosse.

Laut Square Enix ist allein die erste Episode so umfangreich, dass dafür auf der Playstation 4 zwei Blu-ray-Discs nötig sind. Chefdesigner Tetsuya Nomura sagte, sein Team habe am Ende sogar wieder etwas kürzen müssen. Wie viele Folgen es insgesamt werden, stehe noch nicht fest. Die Arbeit an der zweiten Episode soll schon begonnen haben.
Der ganze Rest der Originalversion, die je nach Spielweise um die 80 bis 100 Stunden dauert, folgt in mehreren Episoden, von denen jede den Umfang eines typischen Rollenspiels haben soll. Nach aktuellem Stand müssten also alle Episoden von Final Fantasy 7 Remake hochgerechnet ein paar Hundert Stunden Spielzeit ergeben – und über die nächsten zehn bis zwanzig Jahre hinweg auf den Markt kommen.