Abo
  • IT-Karriere:

Square Enix: Letztes Tomb Raider ist schwach gestartet

Von Shadow of the Tomb Raider hat Square Enix bis Ende 2018 nur rund 4,12 Millionen Exemplare verkauft - weniger als erwartet. Der Publisher will sich umorganisieren, in den nächsten Monaten neue Spiele vorstellen und wohl sein Superheldenepos Avengers veröffentlichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Shadow of the Tomb Raider
Artwork von Shadow of the Tomb Raider (Bild: Square Enix)

Der japanische Publisher und Entwickler Square Enix hat bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen unter anderem Probleme beim Absatz des im Herbst 2018 veröffentlichten Shadow of the Tomb Raider und bei Just Cause 4 eingeräumt. "Hauptgrund dürfte sein, dass wir nicht in der Lage waren, eine so frische Erfahrung zu bieten, dass Spieler sie vor den anderen Blockbustern unserer Konkurrenten kaufen wollten", erklärt das Management in einer Pressemitteilung seine Sicht der Dinge.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Furtwangen, Furtwangen
  2. sunhill technologies GmbH, Erlangen

Shadow of the Tomb Raider habe bis Ende 2018 rund 4,12 Millionen Käufer gefunden, für Just Cause 4 hat das Unternehmen keine Zahlen genannt. Zumindest von den Abenteuern der Lara Croft erwartet die Firma in den kommenden Monaten immerhin anziehende Umsätze.

Im Vorfeld der Spielemesse E3, die im Juni 2019 stattfindet, sollen eine Reihe von Neuheiten vorgestellt werden. Außerdem deutet die Firma die Veröffentlichung eines ganz großen Blockbusters kurz vor Ende 2019 an. Dabei könnte es sich um ein schon 2017 angekündigtes Superheldenspiel auf Basis der Avengers handeln, an dem das zu Square Enix gehörende Entwicklerstudio Crystal Dynamics programmiert. Weitergehende Informationen zum Inhalt des Spiels gibt es bislang nicht.

Das Management will eine Neustrukturierung in Angriff nehmen. Die bislang elf Divisionen sollen zu vier zusammengeführt werden, um schlagkräftiger arbeiten zu können. Das scheint durchaus nötig, denn Square Enix hat immer wieder mit teils jahrelangen Verspätungen selbst bei wichtigen Titeln und mit Entwicklungsschwierigkeiten zu kämpfen. Das von Fans mit großem Interesse erwartete Remake von Final Fantasy 7 etwa wurde 2015 angekündigt, seitdem ist davon kaum mehr etwas zu hören.

Das Unternehmen hat außerdem mitgeteilt, dass auch Umsätze mit Mobile und Browser Games schlechter gelaufen seien als erwartet - und dass es immer teurer werde, Werbung für diese Art von Titeln zu machen. Square Enix hat in den Monaten April bis Dezember 2018 - das Unternehmen macht keinen der sonst üblichen Quartalsberichte - einen Nettoumsatz von 179 Milliarden Yen (rund 1,44 Milliarden Euro) erzielt, was ein Rückgang von 4,8 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr ist. Der Nettogewinn sank sogar um 60,1 Prozent auf 8,9 Milliarden Yen (rund 71,6 Millionen Euro).



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  2. 107€ (Bestpreis!)
  3. ab 369€ + Versand

treysis 21. Feb 2019

Für mich sind zwischen November und Januar aber immer noch keine 12 Monate. Ausnahme: er...

Frostwind 20. Feb 2019

Als Story-Finale war der dritte Teil einfach eine Enttäuschung. Just Cause 4 ist...

BRB 20. Feb 2019

Zumindest für den PC schien der Releasetermin eher unglücklich. Bei "Rise of the Tomb...


Folgen Sie uns
       


Vaio SX 14 - Test

Das Vaio SX14 ist wie schon die Vorgänger ein optisch hochwertiges Notebook mit vielen Anschlüssen und einer sehr guten Tastatur. Im Golem.de-Test zeigen sich allerdings Schwächen beim Display, dem Touchpad und der Akkulaufzeit, was das Comeback der Marke etwas abschwächt.

Vaio SX 14 - Test Video aufrufen
In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


      •  /