Squad: Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an

Das US-Entwicklerstudio Valve Software(öffnet im neuen Fenster) hat immer wieder größere Teams in seine Belegschaft integriert. Jetzt wurde bekannt, dass es das auch mit den Angestellten des mexikanischen Unternehmens Squad gemacht hat - das vor allem für seine verspielte, ungewöhnliche und lehrreiche Weltraumsimulation Kerbal Space Program bekannt ist. Offenbar hat Valve mehr oder weniger das gesamte Team von Squad(öffnet im neuen Fenster) übernommen, und zwar bereits vor einigen Monaten.

Der Vorgang wurde nun von einem ehemaligen Entwickler von Valve nebenbei während eines Podcasts ausgeplaudert. Laut Eurogamer.net(öffnet im neuen Fenster) hat Valve die Angelegenheit mittlerweile bestätigt und gesagt, dass weitere Details später bekanntgegeben werden sollen.
Unklar ist, ob nun auch der Entwickler Felipe Falanghe bei Valve arbeitet. Er gilt als eigentlicher Initiator von Kerbal Space Program, hat das Projekt aber Mitte 2016 verlassen. Was Falanghe macht, ist nicht bekannt - er könnte also nun auch bei Valve arbeiten. Die Firma Squad selbst bleibt unabhängig; in einer Mitteilung sagt das Unternehmen, dass es derzeit an Version 1.3 von Kerbal Space Program arbeitet.
Kein Half-Life 3 - vermutlich
Die größte Frage hinter alldem ist aber, was sich bei Valve in der Entwicklungspipeline befindet. Ein Half-Life 3 ist es wohl nicht, das hat das Studio immer wieder relativ klar gesagt. Auch ein von vielen Fans gewünschtes Portal 3 wäre eine Überraschung. Stattdessen arbeitet das Studio angeblich an mehreren anderen große Projekten, von denen mutmaßlich zumindest einige (wenn nicht alle) auf dem hauseigenen VR-Headset Vive basieren.
Ein Spiel im Stil des Kerbal Space Program würde eigentlich ganz gut zu Valve passen. In der Weltraumsimulation plant der Spieler Missionen, erforscht und entwickelt Raketen oder andere Flugkörper und schickt diese dann ins All, um den selbstgesteckten Auftrag möglichst erfolgreich zu absolvieren. Das Programm ist für Windows, MacOS und Linux erhältlich - natürlich auch über das zu Valve gehörende Onlineportal Steam(öffnet im neuen Fenster) .



