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Der Sputnikschock

Und sie legten nach: Einen Monat später, am 3. November 1957, startete Sputnik 2 und brachte das erste Lebewesen ins All: die Hündin Laika. Der erste Versuch der USA im Dezember 1957, einen Satelliten ins All zu schießen, war ein Fehlschlag: Die Rakete explodierte kurz nach dem Start. Erst am 1. Februar 1958 startete der erste US-Satellit Explorer 1.

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Auch wenn sich die USA noch so sehr bemühten, die Sowjetunion behielt die Nase vorn. Anfang 1959 flog Luna 1 zum Mond, verfehlte aber das Ziel, darauf aufzuschlagen. Das gelang mit Luna 2 einige Monate später. 1960 flogen mit Korabl-Sputnik 2 die Hunde Strelka und Belka sowie einige Mäuse und Ratten ins All und kehrten wohlbehalten zur Erde zurück.

Gagarin war der erste Mensch im All

Nach dem erfolgreichen Tierversuch war Juri Gagarin im April 1961 der erste Mensch im Weltall. Die Sowjets schickten 1963 mit Walentina Tereschkowa auch die erste Frau ins All. 1965 verließ Alexei Leonow als erster Mensch das Raumschiff zu einem Weltraumspaziergang.

Erst 1969 entschieden die Amerikaner den Wettbewerb für sich, als es der US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics And Space Administration (Nasa) gelang, mit Apollo 11 auf dem Mond zu landen und Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen einen fremden Himmelskörper betraten.

Die USA waren geschockt

Doch erst einmal saß der Sputnik-Schock tief. Er hatte zwei Komponenten: In ihrem Selbstverständnis waren die USA die technisch fortschrittlichste Nation und damit prädestiniert dafür, als Erste im All zu sein. Sie hatten nicht damit gerechnet, vom vermeintlich unterlegenen politischen Gegner derart düpiert zu werden.

Zu der psychologischen kam eine militärische Komponente: Die R-7 war eine modifizierte militärische Rakete. Eine Rakete, die es schaffte, den Sputnik in den Orbit zu bringen, konnte auch jeden Punkt auf der Erde erreichen.

Die USA waren bedroht

"Sputnik war unglaublich wichtig, denn er läutete den Wettlauf ins All zwischen den USA und der Sowjetunion ein", sagte der Historiker John Krige vom Georgia Institute of Technology dem Fernsehsender Euronews. "Die Leute verkennen oft seine Bedeutung, denn sie denken, es war ja nur ein Satellit. Aber die entscheidende Bedrohung war die Rakete, die ihn ins All brachte. Eine Interkontinentalrakete, die die Sowjetunion entwickelt und einen Monat zuvor erstmals getestet hatte. Und zum ersten Mal in ihrer jüngeren Geschichte fühlten die USA sich bedroht."

Heute gehört Russland weiterhin zu den etablierten Weltraumnationen. Das Land gehört zu der Gemeinschaft, die die Internationale Raumstation ISS betreibt. Russland übernimmt den Transfer der Astronauten zur Station und zurück zur Erde - immer noch von Baikonur aus. Im Frühjahr wurde der neue Raketenstartplatz an der Grenze zu China eröffnet. Zusammen mit der Europäischen Raumfahrtagentur Esa erforscht die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos den Mars.

Außerdem arbeitet Roskosmos an dem Projekt, an dem die Sowjetunion in den 1960er Jahren scheiterte: Um das Jahr 2030 sollen Kosmonauten auf dem Mond landen.

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 Sputnik: Piep, piep, kleiner Satellit
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Komischer_Phreak 08. Okt 2017

Ich würde es aber sofort unterschreiben. Als Nixon an die Macht kam wurde die...

perahoky 05. Okt 2017

Piep piep kleiner satellit, sag ihm dass es mich noch gibt! piep piep kleiner satellit...

Anonymer Nutzer 05. Okt 2017

das ist aber spätestens seit dem bau halbautomatischer silos geschischte, die den...

ArcherV 04. Okt 2017

Naja, ich meinte eher die politische Beziehungen von Erde vs Mars vs Gürtler / OPA

Anonymer Nutzer 04. Okt 2017

... auf sehr einfachem Niveau (aus 2000er-Sicht), aber beeindruckend allemal. Die Basics...


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