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Kabel werden mit Spülbohrverfahren verlegt.
Kabel werden mit Spülbohrverfahren verlegt. (Bild: Deutsche Telekom)

Spülbohrverfahren: Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

Kabel werden mit Spülbohrverfahren verlegt.
Kabel werden mit Spülbohrverfahren verlegt. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom setzt Verlegetechnik ein, die den Tiefbau vereinfacht. Am schnellsten geht es mit dem Spülbohren, bei dem ein Kanal mit einem Durchmesser von 170 Millimetern entsteht. Auf dem Rückweg werden die Kabel gleich mitverlegt.

Mit moderner Verlegetechnik will die Deutsche Telekom beim Festnetzausbau die Tiefbauarbeiten reduzieren. Das gab das Unternehmen in seinem Firmenblog bekannt. Bei dem Horizontal-Spülbohrverfahren wird das Kabel unter einem Hindernis hindurchgeführt, ohne unterirdische Kanäle graben zu müssen.

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Straßen und Gehwege würden nicht geöffnet, sondern durch unterirdische Kabelkanäle gewissermaßen untertunnelt. Straßen und Freiflächen müssten so nicht aufgegraben werden. Auch bei Flüssen und Kanälen lasse sich das Verfahren einsetzen. Bauanträge und langwierige Genehmigungsverfahren würden so weitgehend entfallen.

"Beim Spülbohren müssen nur zwei Gruben ausgehoben werden, jede mit etwa drei Quadratmetern Fläche und einer Tiefe von zwei Metern. An der Startgrube setzt dazu eine Spülbohrmaschine das Bohrgestänge an und treibt den Bohrer schräg in den Boden. Wurde die gewünschte Tiefe erreicht, geht es horizontal weiter - in Richtung Zielgrube", erklärte das Unternehmen.

Allein im Bohrkanal

Die gelöste Erde wird mit einer Bohrspülung aus Wasser und Bentonit in Richtung Startgrube zurückgebracht. Das Bentonit stabilisiert zudem die Bohrlochwand. Trifft der Bohrer auf Gestein oder Bauschutt, muss eine Spülbohranlage mit eingebautem Schlagwerk eingesetzt werden.

Erzeugt wird ein Bohrkanal mit einem Durchmesser von etwa 140 bis 170 Millimetern. Bevor der Bohrkopf zur Bohrmaschine zurückgezogen wird, werden daran die Kabel befestigt. Die Verlegearbeiten sind damit abgeschlossen.

"Mit Spülbohranlagen lassen sich Kabelkanäle von 500 bis 700 Metern Länge erstellen. Spezielle Hochleistungsmaschinen schaffen sogar rund zwei Kilometer", erklärte die Telekom.


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chefin 03. Mai 2017

Genau deswegen nur bedingt einsetzbar. Und eben nicht wirklich billig. Eigentlich nur...

chefin 03. Mai 2017

Unglaublich In sowenig Worten soviel Nicht Wissen unter zu bringen

BadBigBen 02. Mai 2017

... brb ... kurz Popkorn holen ... PS: Falls ich was verpasse, wer hat die Rechte am...

plutoniumsulfat 30. Apr 2017

Das wird aber alles nicht passieren, weil es den Leuten hier viel zu gut geht. Wofür soll...

Prinzeumel 29. Apr 2017

Ich hatte kurz EON gelesen. Aber ist im Grunde auch egal... ^^



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