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Sprocket Plus: HP-Taschendrucker soll Sofortbildkamera ersetzen

Der Sprocket Plus ist HPs Antwort auf den anhaltenden Trend der Sofortbildkameras. Er druckt Fotos vom Smartphone aus und braucht dazu keine Tinte. Die befindet sich auf dem Papier selbst.
/ Oliver Nickel
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Der Sprocket Plus ist ein kleiner Drucker zum Mitnehmen. (Bild: HP)
Der Sprocket Plus ist ein kleiner Drucker zum Mitnehmen. Bild: HP

HP hat den Sprocket Plus vorgestellt, die neue Version des portablen Fotodruckers Sprocket. Das Produkt soll im Vergleich zum Vorgänger bis zu 30 Prozent größere Fotos ausdrucken können. HP gibt auf der dazugehörigen Produktseite(öffnet im neuen Fenster) eine maximale Bildgröße von 5,8 x 8,7 cm an. Zum Vergleich: Ein DIN-A7-Blatt umfasst ein Achtel eines normalen A4-Druckerpapiers und misst 7,4 x 10,5 cm. Ein herkömmliches Bild aus einer Sofortbildkamera ist ohne weißen Rand etwa 7,8 x 7,6 cm groß.

Der Sprocket Plus arbeitet mit einer Zink Zero Ink genannten Technik. Die Tinte für den Ausdruck ist auf dem Fotopapier enthalten, das HP zusätzlich zum Drucker verkauft. Es werden also keine Tintenkartuschen gebraucht, und das Gehäuse des Druckers ist recht klein gehalten. Allerdings sind Käufer damit auch an die HP-Fotopapiere(öffnet im neuen Fenster) gebunden. 20 Blatt kosten 12 Euro, 50 Blatt gibt es für 24 Euro. Die Fotos haben eine Klebefläche auf der Rückseite, um sie zu befestigen.

HP Sprocket – Herstellervideo
HP Sprocket – Herstellervideo (01:06)

Steuerung per App und kabellose Übertragung

Der Sprocket Plus wird über Micro USB geladen und kabellos mit einem Smartphone per Bluetooth gekoppelt. Über die Sprocket App können gespeicherte Fotos übertragen werden. Die Software gibt es für iOS und Android. Darin lassen sich Bilder auch editieren, Emojis hinzufügen oder mit Filtern belegen. Die App ist für die Nutzung des Druckers zwingend erforderlich.

Der Sprocket Plus ist in Weiß und Schwarz erhältlich. Er kann bereits bestellt werden. Der Drucker kostet inklusive zehn Blatt Druckerpapier 160 Euro. Dazu kommen die Ausgaben für zusätzliche Fotos. Da das Ausdrucken von Fotos im Stile einer Sofortbildkamera momentan wieder im Trend liegt, hat HP eine strategisch sinnvolle Entscheidung getroffen. Allerdings gibt es Konkurrenz: alte und gebrauchte Sofortbildkameras, die ähnliche Ergebnisse erzielen, oder neu aufgelegte Kameras wie von Golem.de getestete Modelle – inklusive Retro-Charme. Andere Unternehmen stellen ebenfalls portable Drucker her. Ein Beispiel ist der Image Stamp von Samsung .


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