Spritzer: Sony springt auf den Arduino-Zug auf

Sonys Halbleiter-Sparte hat ein Arduino-kompatibles Mikrocontroller-Board vorgestellt. Die technischen Daten versprechen ein interessantes Gerät für Bastler. Zum Preis gibt es allerdings noch keine Aussagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sony Spritzer
Sony Spritzer (Bild: Sony)

Sony hat auf der Maker Faire Tokio 2017 das Spritzer-Board vorgestellt. Es besteht aus dem eigentlichen Spritzer-Modul auf einem Breakout-Board in Arduino-Uno-R3-Form. Das Modul basiert auf CXD5602-SoCs von Sony. Diese wurden ursprünglich als GPS-Prozessoren für mobile Geräte konzipiert. Das Spritzer-Board unterstützt daher auch GPS und GLONASS.

Stellenmarkt
  1. Stellvertretender Teamleiter Entwicklung (m/w/d)
    Otto Harrandt GmbH, Leutenbach
  2. Systemarchitekt für Fahrwerksysteme (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, 91074 Herzogenaurach
Detailsuche

Das Spritzer ist erstaunlich leistungsfähig, in den CXD5602-Chips stecken sechs Cortex-M4-Kerne, die mit bis zu 156 MHz getaktet werden. Die SRAM-Größe beträgt 1,5 MByte. Der SoC unterstützt auch den direkten Anschluss eines Bildsensors. Acht MByte Flashspeicher stehen als permanenter Datenspeicher auf dem Spritzer zur Verfügung.

  • Sony Spritzer (Bild: Sony)
Sony Spritzer (Bild: Sony)

Neben dem SoC steht auch der Audio-Prozessor CXD5427 auf dem Spritzer bereit. Er unterstützt bis zu vier analoge oder acht digitale Soundeingänge (192 kHz/24bit Auflösung) und enthält einen Spannungswandler sowie eine Ladesteuerung für Akkus.

Das Mikrocontroller-Board stellt Pins für SPI, PWM, UART, I2C und die Ein- und Ausgabe von Soundsignalen zur Verfügung. Dazu kommt ein Klinkenanschluss für Soundsignale, eine Hohlbuchse für die Stromversorgung und ein Mikro-SD-Kartenslot. Die Programmierung soll direkt über die USB-Schnittstelle möglich sein, auch die Arduino-IDE wird unterstützt. Das Spritzer-Mikrocontrollerboard soll im Frühjahr 2018 erscheinen. Einen Preis nannte Sony noch nicht.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Sony folgt mit dem Spritzer den Spuren des koreanischen Herstellers Samsung. Dieser stellte bereits 2015 die Artik-Serie vor - kleine, leistungsfähige Rechnermodule, mit denen Samsung versuchte, den Bastlermarkt zu adressieren. Mittlerweile ist das allerdings nicht mehr der Fall. Auch Intel gab vor kurzem die Einstellung seiner Bastlerboards bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


am (golem.de) 07. Aug 2017

So ist das gemeint. Sie haben sich auch schon damals an die Industrie gerichtet, aber...

AllDayPiano 07. Aug 2017

Sorry aber nix selbst schuld. Hardware war gegeben. Außerdem gibt es bei Eval Boards kaum...

FaDam 07. Aug 2017

Die verlinkte Beschreibung sieht wirklich sehr gut aus. Bluetooth eingebaut. Unendlich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Apple: Neues Macbook Pro macht Probleme mit SD-Kartenleser
    Apple
    Neues Macbook Pro macht Probleme mit SD-Kartenleser

    Der Kartenleser im neuen Macbook Pro ist nicht mit allen SD-Karten kompatibel, die sich mit Dongle-Lösungen problemlos auslesen lassen.

  2. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

  3. Cyberbunker-Verfahren: Ein Bunker voller Honig
    Cyberbunker-Verfahren
    Ein Bunker voller Honig

    Das Verfahren gegen die Cyberbunker-Betreiber hat sich für die Staatsanwaltschaft gelohnt - egal, wie das Urteil ausfällt. So leicht kommt sie wohl nie wieder an Daten illegaler Marktplätze.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Dualsense + Destruction All Stars 62,99€ • Alternate (u. a. Corsair 750W-Netzteil 79,90€) [Werbung]
    •  /