Fusion: Charter will Sprint nicht

Aus der Fusion des US-Kabelnetzbetreibers Charter Communications mit dem Mobilfunkanbieter Sprint wird wohl nichts. Das erhöht die Chance der Deutschen Telekom, die Mobilfunktochter T-Mobile US mit Sprint zusammenzulegen.

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Sprint-Chef Masayoshi Son: Will mit Charter verhandeln.
Sprint-Chef Masayoshi Son: Will mit Charter verhandeln. (Bild: Kazuhiro Nogi/AFP/Getty Images)

Fusionieren oder nicht fusionieren? Mit dem einen oder doch lieber mit dem anderen? Die geplante Fusion des US-Mobilfunkanbieters Sprint mit dem Kabelnetzbetreiber Charter Communications scheint abgesagt zu sein. Damit könnte T-Mobile wieder mit Sprint verhandeln.

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Charter habe kein Interesse daran, mit Sprint zusammenzugehen, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen mit Insider-Wissen in der Nacht zum Samstag. Am Freitag hatte das Wall Street Journal noch gemeldet, dass Sprint-Chef Masayoshi Son mit Charter verhandeln wolle.

Charter und Comcast wollten Dienste bei Sprint anbieten

Sprint verhandelt seit einiger Zeit mit Charter Communications und Comcast. Die beiden Kabelnetzbetreiber wollten Mobilfunkdienste im Netz von Sprint anbieten. Laut Wall Street Journal begannen die Exklusivverhandlungen Ende Mai dieses Jahres. Die Exklusivfrist endete demnach in der vergangenen Woche.

Für die Verhandlungen mit Charter und Comcast hatte Sprint die Verhandlungen mit der Deutschen Telekom ausgesetzt. Die Telekom will die Mobilfunktochter T-Mobile US mit Sprint zusammenlegen. Ein Scheitern der Gespräche mit Charter könnte die Chancen auf eine Einigung mit der Telekom verbessern.

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Eine Fusion von Sprint mit Charter würde ein Zusammengehen mit T-Mobile zwar nicht ausschließen, aber sie würde es zumindest erschweren: Die Telekom beansprucht die unternehmerische Führung und die Mehrheit.

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