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Spring Electric: Dacia stellt sein erstes Elektroauto vor

Der Dacia Spring soll preiswertes elektrisches Fahren ermöglichen - nur schnell laden kann er nicht. Vielleicht ist das gar nicht so schlimm.

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Spring Electric: Dacia stellt sein erstes Elektroauto vor
(Bild: Dacia)

Den Preis des in China hergestellten Dacia Spring Electric hat Renault noch nicht verraten, dafür aber einige technische Daten für die europäische Version genannt. Demnach wird das Fahrzeug nur als Linkslenker verfügbar und mit einem Elektromotor mit 33 kW Leistung ausgerüstet sein. Die Akkukapazität wird mit 26,8 kWh angegeben. Der Motor mobilisiert ein maximales Drehmoment von 125 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 125 km/h.

Wird das Laden zum Problem?

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Das Fahrzeug kann an Gleichstrom mit maximal 30 kW aufgeladen werden. Für lange Strecken ist das zu langsam, für eine Kundschaft, die sich aber vornehmlich im urbanen Umfeld bewegt und zu Hause laden kann, wäre das wohl aber ein geringeres Problem. Neben der normalen Verkaufsvariante soll auch eine Cargo-Version für Handwerker und Lieferdienste erscheinen. Außerdem ist eine Version für Carsharing-Anbieter geplant.

Renault hat einige Ladeszenarien beschrieben: An einer Gleichstrom-Station dauert es etwa eine Stunde, um von 10 wieder auf 80 Prozent zu kommen. Bei 7,4 kW Wechselstrom lädt das Fahrzeug knapp 5 Stunden und bei 3,7 kW muss schon etwa 8 Stunden gewartet werden, bis der Akku ganz voll ist. Wer selten fährt, kann am Schuko-Stecker mit 2,3 kW laden - was aber etwa 14 Stunden dauert.

  • Dacia Spring Electric (Bild: Dacia)
  • Dacia Spring Electric (Bild: Dacia)
  • Dacia Spring Electric (Bild: Dacia)
  • Dacia Spring Electric (Bild: Dacia)
  • Dacia Spring Electric (Bild: Dacia)
Dacia Spring Electric (Bild: Dacia)

Der Dacia Spring Electric ist ein Klein-SUV mit einer Bodenfreiheit von 150 Millimetern. Radlaufschutzleisten und Seitenschweller erinnern an den Dacia Duster, doch der Spring Electric ist mit einer Länge von 3,73 Metern und einer Breite von 1,62 Metern deutlich kompakter. Der Radstand beträgt 2,42 Meter. Der Kofferraum fasst 300 Liter, mit umgeklappter Rücklehne steigt das Fassungsvermögen auf 600 Liter.

Der Viersitzer ist mit einem horizontalen LED-Tagfahrlicht ausgerüstet, die Scheinwerfer bilden eine optische Einheit mit dem geschlossenen Kühlergrill. Hinter dem Markenemblem befindet sich der Ladeanschluss.

Optional gibt es ein großes Display

Ein 3,5-Zoll-Zentraldisplay informiert den Fahrer über Geschwindigkeit und Ladezustand des Akkus. Die Smartphone-Sprachassistenten von Google und Apple lassen sich per Knopfdruck am Multifunktionslenkrad aktivieren. Optional gibt es einen Bildschirm für das Armaturenbrett mit 7 Zoll (circa 18 cm), auf dem auch Android Auto und Apple Carplay läuft.

Zur Reichweiten-Erhöhung gibt es einen Sparknopf

Die Reichweite des Akkus soll nach WLTP-Testzyklus bis zu 225 Kilometer betragen, im City-Zyklus sind es 295 Kilometer. Wer mit einer Akkufüllung weiter kommen will, drückt den Eco-Knopf und muss dann mit einer Motorleistung von 23 kW und einer Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h auskommen. Wie weit das Fahrzeug dann fährt, verriet Dacia bisher nicht. Wir schätzen, dass es etwa 40 Kilometer mehr sind.

Die Neuwagengarantie beträgt drei Jahre oder 100.000 Kilometer, die Garantie auf den Akku besteht für acht Jahre oder 120.000 Kilometer Laufleistung. Gerüchten nach soll der Preis für das Fahrzeug bei 20.000 Euro vor Subventionen liegen.

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crazypsycho 20. Okt 2020

10-12000 nach Abzug der Prämie war im Gespräch. Das wäre bei einem Preis von 20000 der...

crazypsycho 19. Okt 2020

Also der VW e-Up hat auch unter 300km Reichweite und verkauft sich gut, ist sogar...

crazypsycho 19. Okt 2020

Wenn Dacia den auch als Benziner anbieten würde, würde ich wohl zugreifen beim nächsten...

mke2fs 19. Okt 2020

Ich glaube der "Lader" bei der Zoe lässt sich nicht so einfach übertragen. Wenn ich das...

mke2fs 19. Okt 2020

Weil die Zeiten sich geändert haben. Inzwischen gibt es separate Firmen die Ladennetze...


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