• IT-Karriere:
  • Services:

Spracherkennung: Microsoft will Nuance für 19,7 Milliarden US-Dollar kaufen

Ein Kauf von Nuance ist die zweitgrößte Übernahme in Microsofts Konzerngeschichte. Der Kauf ist offiziell bestätigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Spracherkennung in der Medizin
Spracherkennung in der Medizin (Bild: Nuance)

Microsoft ist in fortgeschrittenen Verhandlungen, um den Experten für Spracherkennung und künstliche Intelligenz, Nuance Communications, für rund 16 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Eine Vereinbarung könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden.

Stellenmarkt
  1. Wacker Neuson SE, München
  2. BROCKHAUS AG, Lünen

Der verhandelte Preis würde Nuance mit etwa 56 US-Dollar pro Aktie bewerten, sagte einer der Insider laut Bloomberg, doch die Bedingungen könnten sich noch ändern. Die Gespräche zwischen Nuance aus Burlington im US-Bundesstaat Massachusetts und Microsoft dauerten an, könnten aber noch ohne Ergebnis abgebrochen werden. Der Preis wäre ein 23-prozentiger Aufschlag zum Kurs am Handelstag am vergangenen Freitag.

Microsoft und Nuance reagierten am Sonntag bisher nicht auf die Anfrage von Golem.de. Die Aktien von Nuance stiegen in diesem Jahr um 3,4 Prozent, was dem Unternehmen einen Marktwert von fast 13 Milliarden US-Dollar gibt.

Microsoft und Nuance seit Jahren Partner

Ein Kauf von Nuance wäre die zweitgrößte Akquisition von Microsoft in der Unternehmensgeschichte, nur die 24-Milliarden-Dollar-Übernahme des Jobnetzwerkes LinkedIn im Jahr 2016 war noch kostspieliger.

Nuance arbeitet mit seiner Spracherkennung und dialogorientierten KI seit längerer Zeit eng mit Microsoft zusammen. Im Oktober 2019 gaben Nuance und Microsoft bekannt, dass sie in der Gesundheitsversorgung kooperierten. Gemeinsam wollten die Unternehmen die Verbreitung von Ambient Clinical Intelligence (ACI)-Technologien beschleunigen, damit die klinische Dokumentation sich selbst schreibe. Spracherkennungs- und Prozesssoftware wie die Plattform Dragon Medical und spezielle Hardware für Ambient Sensing von Nuance sollten mit Microsofts Azure, Azure AI und Project Empower MD Intelligent Scribe Service zusammenarbeiten.

Nachtrag vom 12. April 2021, 14:53 Uhr

Microsoft hat die Übernahme von Nuance Communications für 19,7 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

JouMxyzptlk 12. Apr 2021 / Themenstart

Das liest sich wie diese Citrix-Microsoft Partnerschaft... Citrix programmiert...

JouMxyzptlk 12. Apr 2021 / Themenstart

Oh, sie haben es an Kofax abgestoßen! Na hoffentlich ist der Support dort besser. Ich...

microservice42 12. Apr 2021 / Themenstart

Da geht bereits jetzt schon. Teams kann Untertitel zum gesprochenen Text anzeigen. Das...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sony Alpha 1 - Fazit

Die Alpha 1 von Sony überzeugt in unserem Test.

Sony Alpha 1 - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /